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Tipps zum Erstellen von E-Learning Videos

e-learning-by-videosDer Blog gc-solutions.net hat einen sehr lesenswerten Beitrag zum Erstellen von E-Learning Videos gepostet. Die Autorin Rachna Kaura gibt im englischsprachigen Beitrag „Getting more out of Learning Videos: Four ways of Jazzing-up plain-vanilla videos“ Tipps, wie man Lernvideos ansprechender gestalten kann.

Unter anderem empfiehlt sie,

  • Anmerkungen in Textform über die Videos zu legen, um die Aufmerksamkeit des Betrachters darauf zu lenken
  • Ein interaktives Inhaltsverzeichnis zur leichteren Orientierung einzufügen oder
  • Am Ende des Videos einen kurzen Assessment-Block einzufügen, in dem das gerade gelernte überprüft werden kann.

Der vollständige Blog-Beitrag ist hier zu finden.

Anbieter von Open Educational Resources – Eine Zusammenstellung der TU Darmstadt

Foto von opensourceway - flickr.com

Foto von opensourceway – flickr.com, CC-BY-SA

Qualitativ hochwertige Lehr- und Lernmaterialen gibt es nicht nur als kostenpflichtige Angebote, es gibt sie im Internet auch immer öfter als sogenannte Open Educational Resources (OER). Die digitalen Materialien sind mit einer Creative Commons-Lizenz versehen, die eine vergleichsweise einfache Nutzung im Netz erlaubt. Die TU-Darmstadt hat sich einmal die Mühe gemacht, eine Sammlung einiger OER-Angebote von Universitäten und anderen Anbietern zusammenzustellen. Bei der Suche nach OER helfen etwa diese Links:

Weitere Sammlungen gibt es bei der TU Darmstadt.

Wettbewerb “Study Fiction”

Das eLearning-Blog der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen weist auf einen interessanten Wettbewerb hin. Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) organisiert den Wettbewerb “Study Fiction -Videoclips zur Zukunft von Stuidum und Lehre”. Studierende sind dazu aufgefordert, Videoclips einzureichen, die sich mit der Zukunft des Lehrens und Lernens an Hochschulen auseinandersetzen.

Sie können

  • Ihre Wünsche und Hoffnungen oder
  • Erwartungen und Befürchtungen oder
  • mögliche Szenarien und Prognosen

zum Studieren, Lernen und Studienalltag der kommenden Studierendengeneration filmisch umsetzen. Das Genre legen Sie fest, ob Spielfilm oder Dokumentation, Komödie oder Thriller, Feature oder Interview – Clips aller Art und mit jeder Technik sind möglich.

Der Wettbewerb ist mit 5000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 2. Mai 2013. Mehr Informationen zum Wettbewerb auf der DINI-Homepage.

Microsoft-Pilotprojekt zur Vorlesungsaufzeichnung im Sommersemester 2011

Die Microsoft Deutschland GmbH startet ein Pilotprojekt zur Videoaufzeichnung von Vorlesungen und sucht dazu für das Sommersemester 2011 Dozierende der RWTH, die den angebotenen Service für ihre Vorlesungsreihe nutzen wollen. Der Microsoft-Partner Lecturio zeichnet zu jeder Vorlesung der Reihe ein Video auf, bearbeitet das Bild- und Tonmaterial nach und führt es mit den präsentierten Folien zur fertigen Vorlesungsaufzeichnung zusammen, die anschließend als Stream veröffentlicht wird. Bei Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich bis Montag, 4. April, an rohde@cil.rwth-aachen.de.

e-teaching.org-Vortrag: Video-Management an Hochschulen

Am Montag, 18.10.2010 um 14:00 Uhr spricht Fabio Vena, Geschäftsführer der Vilea GmbH – einem Spin-off der ETH Zürich – im e-teaching.org-Vortrag über Vor- und Nachteile des Video-Managements an Hochschulen.

Tübingen, 13.10.2010. Seit einiger Zeit kommen an Hochschulen vermehrt E-Lectures zum Einsatz, mit deren Hilfe die Studierenden vergangene Veranstaltungen nachbereiten oder sich auf kommende Prüfungen vorbereiten können. Um Hochschulen bei der starken Nachfrage nach Lernvideos zu unterstützen und ihnen die Produktion und Publikation der Videos in internen Mediendatenbanken oder auf externen Portalen zu erleichtern, bietet sich der Einsatz automatisierter Systeme an. Wie elektronische Vorlesungen im Hochschulbereich möglichst einfach und transparent produziert und gleichzeitig den Studierenden zeitnah bereit gestellt werden können, bleibt dennoch für viele Hochschulen eine Herausforderung.

Anhand der Fallbeispiele der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Goethe- Universität Frankfurt zeigt Fabio Vena, wie mit Hilfe des Vilea Video-Management-Systems Vorlesungen aufgezeichnet und den Studierenden angeboten werden können: das einfach zu bedienende Content Management System ermöglicht den Hochschulen neben der Produktion, das Bearbeiten und Konvertieren sowie das anschließende Veröffentlichen von Videos auf verschiedenen Online-Portalen und deckt damit die komplette Prozesskette ab.

Mit der ersten Veranstaltung der neuen Live-Event-Reihe auf e-teaching.org knüpft das Portal thematisch an das vorangegangene Special E-Lectures an.

Vortrag: „Video-Management an Hochschulen – von der Aufzeichnung im Hörsaal bis zur Publikation auf verschiedenen Video-Portalen“
Beginn: Montag, 18.10.2010 um 14:00 Uhr.

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/.
Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben.

Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

Kontakt & weitere Information:

Christine Scherer
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-119, Fax: 07071/ 979-105, E-Mail: c.scherer@iwm-kmrc.de

Tanja Vogel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-261, Fax: 07071/ 979-100, E-Mail: t.vogel@iwm-kmrc.de

Podcast-Produktionserfahrungen zu “L²P in verständlichem Deutsch”

Kürzlich haben wir hier im CiL-Blog das Video “L²P in verständlichem Deutsch” veröffentlicht. In diesem Blogbeitrag möchten wir nun berichten, wie dieses Video entstanden ist.

Wir wählten bewusst einen strukturierten Entwicklungsprozess, der sich an professionelle Vorgehensweisen anlehnte, um nicht nur ein ansprechendes Video zu produzieren, sondern darüber hinaus herauszufinden, welche Vor- und Nachteile dies gegenüber einer weniger professionell geplanten Adhoc-Produktion bringt.

Unsere einzelnen Entwicklungsschritte waren:

  • Brainstorming zur Themenfindung und Festlegung des Formats
  • Synopsis des Inhalts (+ Zielgruppe) in 4-5 Sätzen
  • Skizzierung eines groben comicartigen Storyboards für die ersten Szenen
  • Erstellung und anschließende Überarbeitung eines detaillierten Drehbuchs
  • Erstellung aller Zeichnungen basierend auf diesem Drehbuch
  • Einsprechen des Drehbuchs im Studio des Hochschulradio Aachen
  • Anfertigen der einzelnen Fotos basierend auf den Zeichnungen
  • Fotobearbeitung in einem Bildbearbeitungsprogramm
  • Zusammenfügen von Bildern, Audioaufnahme, Musik und anderen Geräuschen mit Hilfe einer Schnittsoftware
  • Einarbeitung von Feedback
  • Erstellung eines Intros und Outros
  • Produktion in einem geeigneten Format
  • Upload auf einer geeigneten Video-Plattform

Diese Schritte wurden natürlich zwischendurch um zahlreiche kleine Diskussionen, Feedbackrunden und Absprachen ergänzt.

Wie sieht unser Drehbuch im Detail aus? Nun, dass lässt sich am einfachsten am Original demonstrieren, welches Sie über diesen Link aufrufen können: Podcast-Drehbuch zu “L²P in verständlichem Deutsch”.

Der Zeitaufwand summierte sich schätzungsweise auf etwas mehr als eine 40-Stunden-Arbeitswoche, wobei wir alle keine Übung in Videoproduktion hatten und sich die Bearbeitung der unterschiedlichen Schritte aufgrund diverser anderer Projekte über mehrere Wochen verteilte. Beteiligt waren vier Personen (2 WiMi/2 Hiwi), die allein und/oder zu zweit Aufgaben wie “Drehbuch schreiben”, “Storyboard zeichnen”, “Audio einsprechen”, “filmische Umsetzung” und “Nachbearbeitung” übernahmen. Der Arbeitsaufwand betrug aber nicht für jeden eine Woche, sondern insgesamt (also etwa 2-3 Tage pro Person). Mit mehr Übung lässt sich der Zeitaufwand aber wohl deutlich reduzieren.

Folgende wesentliche Vorteile haben sich aus der beschriebenen Vorgehensweise ergeben:

  • die Aufgabenteilung funktionierte problemlos
  • jede/r hatte insgesamt einen geringeren Aufwand
  • es war eine gute Zusammenarbeit im Team möglich
  • alle hatten ein klares, ähnliches Bild vom Endprodukt
  • gute Audio- und Bildqualität als Resultat

Nachteile sind/waren jedoch z.B.:

  • Einzelschritte teilweise recht zeitaufwändig: z.B. Drehbuch-Erstellung
  • nicht immer hat man Zugang zu einem professionell ausgestatteten Aufnahmestudio

Unser Fazit:
Die Videoproduktion hat uns Spaß gemacht und wir wollen gern weiterlernen! Als nächstes werden wir eventuell ein etwas anderes Format wählen, z.B. um die Bedienung des Lehr- und Lernportals L²P zu erklären. Dann wird es sinnvoll sein, auch mal von den Zeichnungen abzuweichen und mit Hilfe von Screencapture-Programmen zu zeigen, was auf dem Bildschirm wirklich zu sehen ist. Wir möchten demnächst auch herausfinden, ob wir auch ohne ein detailliertes Drehbuch gut zusammenarbeiten und ein gutes Ergebnis erzielen können. Was wir immer beibehalten möchten, ist, bei der Ideenentwicklung (und Motivation) eines Podcasts kreativ zu sein, damit es später interessant ist, ihn bis zum Ende anzuschauen…

Wenn Sie Interesse daran haben,  selbst Podcasts für Ihre Lehrveranstaltungen zu produzieren, werfen Sie doch mal einen Blick in unser aktuelles Schulungsprogramm. Im Workshop Podcasting in der Hochschullehre sind noch einige Plätze frei!

Podcast: L²P in verständlichem Deutsch

L2P in verständlichem Deutsch
Nun ist es endlich fertig: Unser erstes “professionell” erstelltes ca. 6-minütiges Video zu L²P.

L²P in verständlichem Deutsch” soll Hintergrundinformationen zum Lehr- und Lernportal L²P der RWTH Aachen geben und den Einsatz in Lehrveranstaltungen motivieren. Wir freuen uns über Ihr/Euer Feedback!

Hier noch der Link zum Video: http://blip.tv/
sowie Links zum Lehr- und Lernportal L²P: http://www.elearning.rwth-aachen.de
L²P-Beschreibung: http://www.cil.rwth-aachen.de/services/l2p/.

Statements zu eLearning

Es sind wieder einige unterhaltsame Kurzvideos zur e-Teaching.org-YouTube Reihe 100 Meinungen zu E-Learning hinzugefügt worden. Mitarbeiter des eLearning-Kompetenzzentrums NET (Network for Educational Technology) der ETH Zürich setzen sich kritisch mit dem Begriff “eLearning” auseinander:

Nr. 27: Andreas Reinhardt wünscht sich, dass wir künftig die Lehrenden und Lernenden ins Zentrum stellen, mehr über das Lehren und Lernen diskutieren und eLearning als Selbstverständlichkeit ansehen.

Nr. 28: Dr. Brigitte Schmucki hebt auf anschauliche Weise den Mehrwert, den sinnvoll entworfene eAssessments bringen können, hervor.

Nr. 29: Thomas Korner resümiert über den eLearning-Hype und ist glücklich über den heutigen Zustand, in dem eLearning durch Ergänzung der Präsenzlehre einen Mehrwert bringt.

Nr. 30: Konrad Osterwalder befreit sich bildlich von seinem Klotz am Bein und lässt offen, ob dies nur auf den Begriff “eLearning” bezogen ist oder auf das Konzept insgesamt.

Die Podcasting-Plattform Podcampus

In diesem Beitrag möchte ich eine schöne Webseite vorstellen, die ich gerne aufsuche, um ansprechend aufbereitete Informationen zu finden, welche auch für die Lehre eingesetzt werden können. Bei der Webseite handelt es sich genauer gesagt um eine Podcasting-Plattform mit dem Namen “Podcampus”, welche vom Multimedia Kontor Hamburg betrieben wird.

Podcampus ist eine Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. Vorlesungen und interessante Einzelveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge.

Von wem werden diese Podcasts produziert? Es gilt:

Jeder Hochschuldozent, jeder Fachbereich, sowie Forschungs- und andere Bildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, Seminare oder Vorträge bei Podcampus einzustellen.

(via Über Podcampus-Webseite)

Meiner Erfahrung nach haben die meisten Beiträge eine sehr gute Qualität. Durch die Möglichkeit Beiträge, wie bei YouTube mit Sternchenlogik zu bewerten, kann man auch vor dem Zuhören und Zuschauen abschätzen, was einen erwartet.

Zudem ist das Themenspektrum der Podcasts vielfältig. Einführungsvorlesungen, Erläuterungen von Fachbegriffen, Tutorials zur Podcast-Erstellung … Es gibt viele spannenden Beiträge, die auch per iTunes oder RSS-Reader abonniert werden können, um immer zu wissen, welche neuen Podcasts online gestellt wurden.

Auch die RWTH ist durch PathoCast des Instituts für Pathologie der RWTH Aachen mit einigen Beiträgen in der Plattform vertreten. Ein gutes Beispiel ist der Video-Podcast Aortenklappenstenose, der den zweiten Preis im Podcast-Wettbewerb 2008 erhalten hat.