Donnerstag, 5. Januar, 2012
26.-27.01.2012: Studium 2020 – Positionen und Perspektiven

In der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften findet an diesem Datum die Tagung “Studium 2020-Positionen und Perspektiven” statt. Es werden Positionen und Perspektiven zu den Herausforderungen und Handlungsimplikationen für die Hochschulbildung diskutiert und entwickelt. Als Anstoß können u.a. die folgenden Fragen dienen: “Welche Rahmenbedingungen brauchen Hochschulen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen 2020? Wie heterogen stellen sich die Anforderungsprofile der Studierenden dar? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Strategie der Hochschule sowie für die didaktische und mediale Gestaltung der Studienangebote? Wo liegen Chancen und Grenzen hinsichtlich einer konsequenten Öffnung zwischen grundständigen und weiterbildenden Studienangeboten?”
Den Impuls für die Tagung gaben die empirischen Befunde sowie Erkenntnisse aus den Vergleichsstudien und Innovationsprojekten des BMBF-geförderten Verbundprojekts Stu+Be – Studium für Berufstätige – Erfolgsfaktoren für Lifelong Learning an Hochschulen. Die am Stu+Be-Projekt beteiligten Lehrstühle richten die Veranstaltung aus.
Weitere Informationen sind auf der Seite von Studium 2020 zu finden.
31.01.-02.02.2012: LEARNTEC 2012
Dieses Jahr feiert die LEARNTEC (Internationale Leitmesse und Kongress für professionelle Bildung, Lernen und IT) in Karlsruhe ihr 20. Jubiläum.
Viele wichtige Anbieter für eLearning-Lösungen und professionelle Bildung stellen dort aus. Besucher können sich über die aktuellsten Angebote und Trends für eLearning und professioneller Weiterbildung dort informieren. Außerdem gibt es zahlreiche Informationen über Themen wie Mobile Learning, Blended Learning, Serious Games, Social Media und viele mehr. Neben der Messe bietet die LEARNTEC ein umfassendes Rahmenprogramm mit Fachvorträgen und Best-Practice-Beiträgen direkt in der Fachmesse.
Informationen, Aussteller und weitere Messe/Kongressinformation sind auf der offiziellen LEARNTEC-Webseite zu finden.
An den beiden folgenden Montagen setzt schließlich das Informationsportal e-teaching.org sein Themenspezial “Tools, Tools, Tools …?!” fort. Am 9. Januar, um 18 Uhr, erläutert Torsten Larbig die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Audioboo. Audioboo ist ein Online-Portal vergleichbar der Videoplattform YouTube, mit dem sich Audiobeiträge direkt online aufzeichnen und bereitstellen lassen.
Eine Woche später, am 16 Januar um 14 Uhr, führt Markus Schmidt in die Benutzung von Prezi ein. Das ist eine Präsentationssoftware, die zwei potentielle Vorteile bietet gegenüber dem etablierten PowerPoint. Zum einen funktioniert sie webbasiert und kommt daher ohen die Installation zusätzlicher Software aus. Zum anderen löst sich Prezi von der typischen linearen Folienabfolge in PowerPoint zugunsten einer Fläche, auf der die Themenpunkte angeordnet werden und über Zoom und Bewegung herangeholt werden können. Auf diese Weise bieten sich nicht nur mehr Gestaltungsmöglichkeiten, es lassen sich auch Zusammenhänge zwischen Themenbereichen leichter räumlich darstellen.
Bei beiden Veranstaltungen handelt es sich um Online-Schulungen. Mehr Informationen dazu hier und hier.
Donnerstag, 5. Januar, 2012

Foto: kofoed, flickr.com CC:BY-NC-SA 2.0
Das
C4LPT (Centre for Learning and Performance Technologies) veröffentlichte kürzlich die
Top 100 der eLearning-Tools des Jahres 2011 (Stand 13.11.2011). Die seit 2007 erscheinende Liste wurde ermittelt aus einer Umfrage unter 531 eLearning-Fachleuten weltweit aus den Bereichen Bildung, Ausbildung und Lernen am Arbeitsplatz.
Die ersten drei Plätze der Liste 2011 sind interessanterweise identisch mit der des Vorjahres. An der Spitze liegt das Microblogging-Tool Twitter, gefolgt vom Viedoportal YouTube und dem Kollaborationswerkzeug Google Docs. Auf den weiteren Plätzen folgen sehr unterschiedliche Werkzeuge, von sozialen Netzwerken, Bloggingsoftware und Social-Bookmarking-Tools über Clouddienste bis hin zu E-Maildiensten und Screencapture-Software. Der Schwerpunkt liegt allerdings – zumindest in den Top 30 – auf dem Aspekt der Kommunikation und Vernetzung.
Rückschlüsse auf die Lehr- und Lernrealität an deutschen Schulen und Hochschulen sollte man aus einer solchen Zusammenstellung freilich nicht ziehen. Die Liste taugt viel eher dazu, neue Werkzeuge kennenzulernen, die sich eventuell in den eigenen Lernalltag sinnvoll integrieren lassen.
Die komplette Liste findet man hier.
Montag, 6. Dezember, 2010
Wie das eLearning-Newsportal Checkpoint eLearning meldet, ist das eLearning-Projekt Wissenslandkarte der RWTH Aachen mit einem Forschungspreis ausgezeichnet worden. Das Projekt ist am Institutscluster Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau, Zentrum für Lern- und Wissensmanagement (ZLW/IMA) und An-Institut für Unternehmenskybernetik (IfU) angesiedelt. Mit der Wissenslandkarte erreichten die Kooperationspartner den 2. Platz des International eLearning Award bei der Interactive Computer Aided Learning Konferenz im belgischen Hasselt.
Wissenslandkarten, englisch Knowledge Maps, stellen Wissen grafisch dar. Sie werden vor allem im Wissensmanagement von Organisationen eingesetzt, um bestehende Wissensressourcen und -strukturen transparent zu machen. Auf diese Weise lässt sich gerade in großen, komplex aufgebauten Unternehmen das vorhandene Expertenwissen mit Projekterfahrungen und weiteren Wissensbeständen vernetzen und so leichter und effizienter nutzen. Im Hochschulkontext lassen sich bspw. auch persönliche Wissensprofile anlegen, in denen Studierende mit Experten in Unternehmen vernetzt sind, um so den Wissensaustausch zwischen beiden Gruppen zu erleichtern.

Vereinfachtes Modell eines semantischen Netzes
Die Wissenslandkarte des ZLW/IMA und des IfU wurde im Rahmen des Projektes WeKnow prototypisch umgesetzt. Sie arbeitet mit einem semantischen Netz, das veranschaulicht, wie verschiedene Begriffe miteinander verknüpft sind. Konkret bilden bspw. Begriffe, Orte, Personen, Abteilungen eines Unternehmens oder Institutionen einzelne sogenannten Objekte. Diese stehen in unterschiedlichen Relationen zueinander, dargestellt durch die entsprechenden Verbindungslinien zwischen den Objekten. Die Verbindungslinien sind beschriftet, so dass die Art der Verbindung direkt ablesbar ist. Die Eingabe neuer Objekte und Verbindungen erfolgt bei der Wissenslandkarte ähnlich wie bei einem Wiki. An der RWTH Aachen wird es seit einigen Jahren in der Veranstaltung Informatik im Maschinenbau mit jährlich mehr als 1400 Studierenden als unterstützendes Lerntool eingesetzt.
Derzeit wird die Wissenslandkarte im Rahmen des europäischen Projekts Responsive Open Learning Environment (ROLE) weiterentwickelt.
In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Informatik 5 (Information Systems) der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) wird die Wissenslandkarte dabei zusammen mit verschiedenen Widgets Bestandteil einer persönlichen Lernumgebung (personal learning environment). Solche Widgets sind kleine Programme unterschiedlicher Funktion, die auf verschiedenen Webseiten zur Verfügung gestellt werden. Lerner können sich nach ihren individuellen Bedürfnissen Widgets auf speziellen Webseiten arrangieren und so zu Lernmodulen zusammenstellen, die sie in ihrem persönlichen Lernvorhaben gezielt unterstützen.
Auch außerhalb des akademischen Lehrbetriebs wird die Wissenslandkarte eingesetzt. Im Exzellenzcluster Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse (TMFB) dient sie zur Vernetzung der knapp 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen und Forschungsinstitute und unterstützt so den Forschungsprozess und Wissenstransfer zwischen den Beteiligten.
Aktuell wird die Wissenslandkarte für das Sommersemester 2011 unter dem Aspekt der Usability komplett überarbeitet. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Herr Bodo von der Heiden.
Montag, 21. Juni, 2010
Im Rahmen des Themenspecials “eLectures” lädt e-teaching.org heute zu einem Online-Vortrag von Prof. Dr. Claudia de Witt von der FernUniversität Hagen ein. Prof. de Witt leitet dort seit 2004 das Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Erfahrungen mit dem Einsatz virtueller Klassenzimmer im Fernstudium. Das synchrone, ortsunabhängige Arbeiten und Kommunizieren der Teilnehmenden ermöglicht dabei die Software Adobe Connect Professional, die nach einer Testphase in Hagen flächendeckend eingesetzt wird.
Der kostenlose Vortrag findet am Montag, 21. Juni 2010, um 14 Uhr statt und kann über ein Adobe-Connect-Meeting live mitverfolgt werden. Eine Installation der Software ist nicht nötig. Alle Infos zur Veranstaltung und der Link zum Meeting im Notizblog von e-teaching-org.