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Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

Beispiele für Nutzung der L²P-APIEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Drittsysteme

drittsysteme in l2pAuch bei der Drittsystemintegration wird die API für den Datenaustausch genutzt. In diesem Fall wird das Drittsystem über eine iFrame-Lösung in Ihre Lernräume eingebunden und kann von den Studierenden dank Single Sign-On und OAuth ohne zusätzliche Authentifizierung direkt aus dem Lernraum heraus genutzt werden.

Die Grafik zeigt mit Dynexite, VISPA, WeScript, LFI-Moodle und Studycrowd – zu ergänzen wären die Moodle-basierten L²P-E-Tests – eine Reihe von Systemen, die an RWTH-Instituten betrieben und bereits in L²P integriert und in zahlreichen Veranstaltungen erfolgreich genutzt werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Systemen finden Sie hier.

Um das gewünschte Drittsystem in L²P zu integrieren, müssen Sie sich ebenfalls zunächst als Entwickler registrieren. Sie erhalten dann einen App-Schlüssel und ein Informationspaket zur Drittsystemintegration. Zusätzlich unterstützt Sie das CiL bei allen Schritten der Integration, bspw. mit Zugang zu einem Testsystem. Auch das Drittsystem muss abschließende vom Datenschutzbeauftragten der Hochschule geprüft werden, da Ihr System personenbezogene Nutzerdaten aus L²P verarbeitet.

Mehr Info

Weitere Informationen zur Nutzung der API für die Entwicklung eigener Anwendungen oder der Integration von Drittsystemen finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

beispiel wiki-seite in l2p

Abb. 1: Beispiel einer Wiki-Seite in L²P

Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren. (mehr …)

Blended Learning mit L²P – Teil 6: Übungsbetrieb

Teil sechs der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit einem weiteren Assessment-Werkzeug: dem Übungsbetrieb. Anders als die elektronischen Selbsttests werden die Übungen hier nicht automatisch vom System korrigiert, sondern manuell von Tutorinnen und Tutoren oder den Lehrenden selbst.

assignments

Abb. 1: Workflow im Übungsbetrieb

Manager_innen erstellen zunächst ein digitales Übungsblatt, das die Aufgaben für die Studierenden enthält. Es kann zeitgesteuert veröffentlicht werden und enthält eine Deadline.

Nach Veröffentlichung laden die Studierenden das Übungsblatt und die darin enthaltenen Aufgabendokumente herunter, erstellen einzeln oder als Gruppe eine Lösung und reichen diese wieder online im Übungsbetrieb ein. Sobald die Deadline erreicht ist, können keine neuen Lösungen eingereicht und bereits bestehende Lösungen nicht mehr bearbeitet werden.

Nun können Manager_innen oder Tutor_innen (= Rolle Betreuer) die Lösungen korrigieren und bewerten. Falls aggregierte Lernräume genutzt werden, lassen sich die Tutor_innen dabei ihren Tutorien zuordnen, so dass nur diejenigen Lösungen angezeigt werden, für die die Tutor_innen zuständig sind. Die erreichten Punkte, die bei Gruppenlösungen allen Gruppenmitgliedern gutgeschrieben werden, werden im Übungsbetrieb in eine Online-Korrektur eingetragen und optional Feedbackdokumente angehangen. Sobald alle Korrekturen zu einem Übungsblatt erstellt sind, müssen die Korrekturen noch freigegeben werden, damit die Studierenden die Punkte und Feedbackdokumente sehen können. Optional kann auch eine Musterlösung zeitgesteuert verfügbar gemacht werden. Die Ergebnisse können später als CSV-Datei exportiert werden.

Auch Szenarien mit Übungsabgaben auf Papier lassen sich in Kombination mit dem Gradebook-Prototypen abbilden. In diesen Fällen wird der Übungsbetrieb lediglich zur zeitgesteuerten Publikation der Aufgabendokumente genutzt. Nach Korrektur der auf Papier eingereichten Lösungsabgaben werden die erreichten Punkte direkt im Gradebook eingetragen oder können als CSV-Datei importiert werden. Alle Ergebnisse sind zudem exportierbar als CSV-Datei.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment.

Blended Learning mit L²P – Teil 5: Elektronische Selbsttests

Teil fünf der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit elektronischen Selbsttests. Sie ermöglichen Feedback zum Lernstand der Studierenden und eignen sich gut zur Förderung kontinuierlichen Lernens.

Insgesamt gibt es drei Einsatzbereiche:

  • Diagnostische E-Tests: Sie dienen gerade am Anfang eines Semesters dazu, den Leistungsstand einer Gruppe zu bestimmen.
  • Formative E-Tests: Dies sind lernbegleitende, mit individuellem Feedback versehene Selbsttests, mit denen die Studierenden ihren Lernfortschritt kontinuierlich selbständig kontrollieren können. Der Wissensaufbau lässt sich so effektiv fördern. Die E-Tests in L²P zielen vor allem auf diesen Einsatzzweck.. Hiermit verwandt sind Szenarien, in denen E-Tests zur Prüfungszulassung oder zum Bonuspunkteerwerb eingesetzt werden.
  • Summative E-Tests: Sie werden am Ende eines Semesters zur Leistungsbewertung eingesetzt. Diese elektronischen Prüfungen sind mit der E-Testkomponente in L²P aus rechtlichen und technischen Gründen nicht möglich. Die RWTH stellt hierfür mit OPS jedoch ein separates, nicht an L²P gekoppeltes System bereit. Mehr Informationen zu elektronischen Prüfungen an der RWTH Aachen erhalten Sie in der Einrichtung Medien für die Lehre bei Herrn Mazdak Karami.
e-tests beispiel

Abb. 1: Beispiel für einen E-Test (Studierendensicht)

Die elektronischen Selbsttests in L²P nutzen das Quizmodul der Open-Source-Lernplattform Moodle, das in L²P integriert ist. Dieses Modul bietet einen großen Umfang an Aufgabentypen und Testeinstellungen, um den Leistungsstand und Lernfortschritt der Studierenden sichtbar zu machen.

Es sind sowohl geschlossene als auch halboffene Aufgabentypen möglich: Single/Multiple Choice, Wahr/falsch-Aufgaben, Zuordnung, Drag & Drop auf einem Bild, Kurzantwort, Numerische Aufgaben, Algebra, Berechnungen und Lückentexte. Dank verschiedener Plugins lässt sich das Angebot an Aufgabentypen noch erweitern.

e-tests ergebnisse

Abb. 2: Ergebnisanzeige (Managersicht)

Die Testeinstellungen erlauben u.a., die Tests zeitgesteuert zu öffnen und zu schließen und zusätzlich ein Zeitlimit für das Bearbeiten eines Testversuchs zu setzen. Es gibt verschiedene Bewertungsmodi (Bester Versuch, Durchschnitt, Letzter Versuch) und man kann einstellen, zu welchen Zeitpunkten den Studierenden welches Feedback angezeigt wird. Zufällige Anordnung der Lösungsoptionen, der Aufgaben selbst und die zufällige Auswahl der Aufgaben eines Tests bieten die Möglichkeit, Tests individueller zu machen und das „Abschreiben“ zu erschweren. Zudem können Sie ihre einmal angelegten Fragenkataloge ebenso wie fertig zusammengestellte E-Tests in andere Lernräume importieren, um Zeit zu sparen.

e-tests statistik 1

Abb. 3: Statistische Auswertung I (Managersicht)

In Abb. 1 weiter oben sehen Sie ein Beispiel für einen E-Test aus Perspektive der Studierenden. Links oben können die Studierenden durch die Seiten mit den Aufgaben navigieren, darunter sehen sie, wie viel Zeit ihnen noch für diesen Testversuch bleibt. Rechts werden die Aufgaben und die pro Aufgabe erreichbaren Punkte angezeigt. Jede Frage kann markiert und für eine spätere Bearbeitung zurückgestellt werden.

e-tests statistik 2

Abb. 4: Statistische Auswertung II (Managersicht)

Dozierende sehen die Ergebnisse der Studierenden in einer detaillierten Übersicht (s. Abb. 2). Sie können sich zudem die Testversuche oder einzelne Antworten noch einmal ansehen, diese kommentieren und die vergebene Punktzahl gegebenenfalls überschreiben. Eine zusätzliche Ansicht (s. Abb. 3, 4) liefert umfangreiche statistische Werte (Durchschnitt, Median, Standardabweichung, Häufigkeit der gegebenen Antworten, Schiefe der Punkteverteilung etc.), mit denen sich die Qualität der gestellten Aufgaben analysieren lässt. Das erleichtert die Evaluierung der Aufgaben und ihre sukzessive Verbesserung für Folgedurchläufe.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment. Eine vollständige Dokumentation zu dem Quizmodul finden Sie auf den Moodle-Seiten.

Wanted: Der neue Steckbrief im L²P

Das EMU-Team (ErwartungsManagement @ RWTH Aachen University) ist ein Studierendenprojekt, das die Erwartungen der Dozierenden mit denen der Studierenden abstimmt.  Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem CiL ein Instrument zur Verbesserung der Lehre entwickelt: Der Steckbrief in L²P.

steckbrief l2pDer Steckbrief informiert über eine spezifische Veranstaltung, indem er einzelne Aspekte, wie Informationen über Dozierende, Ansprechpartner_innen, organisatorische Aspekte, Themen, E-Test und Serious Games, Hinweise zu Lernstrategien etc., zusammenfasst.

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Blended Learning mit L²P – Teil 3: Immer auf dem Laufenden sein mit Aktuelles und Benachrichtigungen

Teil drei der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit den Funktionen Aktuelles und Benachrichtigungen. Mit ihrer Hilfe können sich die Nutzenden in kompakter Form über die letzten Änderungen in den eigenen Lernräumen informieren, bspw. neu eingestellte Lernmaterialien, neue Übungsblätter oder aktuelle Informationen zur Veranstaltung wie Raum- und Terminänderungen etc. Damit wird es leichter, im Verlauf einer Lehrveranstaltung immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und nichts zu verpassen.

1.     Aktuelles

Aktuelles

Aktuelles im Foyer

Die Funktion Aktuelles befindet sich links unten in der Navigationsleiste. Innerhalb eines Lernraums liefert sie die aktuellen Änderungen für diesen Lernraum, im Foyer hingegen die aktuellen Änderungen aus allen Lernräumen, in denen man gebucht ist.

Nach dem Anklicken von Aktuelles können Sie per Häkchen die Module auswählen, deren Änderungen Sie interessieren. Zusätzlich können Sie den Zeitraum bestimmen, für den Änderungen angezeigt werden sollen. Mit Klick auf „Letzte Änderungen anzeigen“ holen Sie die Änderungen.

 

 

 

2.     Benachrichtigungen per E-Mail

Die Funktion Benachrichtigungen informiert Sie ebenfalls über die letzten Änderungen in ihren Lernräumen. Anders als bei der Funktion Aktuelles, die Ihnen nur eingeloggt zur Verfügung steht, erhalten Sie die Benachrichtigungen einmal täglich, nachts um 3 Uhr, per E-Mail.

Benachrichtigungen hinzufügen

Benachrichtigungen hinzufügen

Zum Aktivieren der Benachrichtigungen klicken Sie rechts oben im Lernraum auf das Briefsymbol: Benachrichtigungssymbol

Wählen Sie dann die Lernräume und Bereiche aus, für die Sie Benachrichtigungen erhalten möchten. Mit einem Klick auf „Einstellungen speichern“ werden die Benachrichtigungen erstellt. Zur Bestätigung erhalten Sie jeweils eine E-Mail. Falls Sie erstellte Benachrichtigungen wieder löschen möchten, klicken Sie auf „Benachrichtigungen anzeigen“. Hier werden Ihnen alle bereits erstellten Benachrichtigungen angezeigt. Mit Klick auf „Löschen“ entfernen Sie die Benachrichtigungen wieder.

3. Mehr Informationen

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials, in diesem Fall unter Benachrichtigungen erstellen.

 

 

Blended Learning mit L²P – Teil 2: Lernmaterialien

Teil zwei der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit den Lernmaterialien. Dieser Bereich ist zusammen mit Teilnehmerverwaltung, E-Mails und Ankündigungen die wohl meistbenutzte Komponente in L²P. Lehrende können den Studierenden hier verschiedenste digitale Dokumente zum Download zur Verfügung stellen, von allgemeinen Kursinformationen über Skripte, Vortragsfolien, Formelsammlungen oder Beispiel-Code bis hin zu Übungsklausuren.

Videos und andere Mediendateien (Vorlesungsaufzeichnungen etc.) sind hingegen in der Medienbibliothek besser aufgehoben. Für elektronische Semesterapparate (digitalisierte Forschungsaufsätze, Buchauszüge etc.) wiederum ist der Bereich Literatur vorgesehen, da die Bereitstellung der Digitalisate nur hier in einer urheberrechtskonformen Weise geschehen kann. Die Medienbibliothek und Urheberrecht im Kontext von Blended Learning werden wir in späteren Artikeln noch einmal ausführlicher behandeln.

Hochladen: Drag & Drop

Über die Schaltflächen des Lernmaterialien-Bereichs können Sie Dateien einzeln hochladen. Schneller geht es allerdings, wenn Sie mehrere Dateien auf einmal per Drag & Drop hochladen. Markieren Sie dazu die gewünschten Dateien im Dateimanager Ihres Rechners (Windows Explorer, Mac Finder etc.), ziehen Sie sie mit gedrückter linker Maustaste über die Spalte „Name“ in den Lernmaterialien und lassen Sie sie dort in dem blau umrahmten Kasten los (s. Abb. 1).

Lernmaterialien Drag & Drop

Abb. 1: Hochladen per Drag & Drop

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Blended Learning mit L²P – Dashboards

In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen in einer Artikelserie verschiedene L²P-Komponenten vor, von Dashboards und Lernmaterialien über E-Tests und Umfragen bis hin zu aggregierten Lernräumen und Gruppen. Jeder Artikel stellt die Komponente kurz in Text und Bild vor, geht auf mögliche Einsatzszenarien ein und liefert Ideen zur intelligenten Nutzung.

Wir möchten den Lehrenden der RWTH damit Gelegenheit bieten, den Funktionsumfang der Lehr- und Lernplattform besser kennenzulernen und optimal für die eigenen Blended-Learning-Angebote zu nutzen. Dabei verraten wir ihnen auch einige Tipps und Tricks, die Lehrenden wie Studierenden die tägliche Arbeit mit der Plattform erleichtern.

Teil 1: Dashboards

Die erste Komponente, die wir vorstellen möchten, sind die Dashboards. Das sind Übersichtsseiten, die die Nutzenden selbst gestalten, um alle wichtigen Informationen immer möglichst schnell und einfach überschauen zu können. Das geschieht mit sogenannten Apps, die die Informationen aus den einzelnen Bereichen wie Kalender, Lernmaterialien, Ankündigungen etc. in abgekürzter Form darstellen. Sie können die gewünschten Apps einfach zu den verschiedenen Dashboards hinzufügen, ihre Größe und Anordnung  anpassen und so das Dashboard individuell gestalten. (mehr …)

Neue L²P-App für Android verfügbar

screenshot navigation l²P app schröer

Screenshot der Navigation der L²P-App von M. Schröer

Bei Google Play ist seit Anfang März eine neue L²P-App verfügbar. Sie ist keine offizielle App des CiL, sondern wurde von Manuel Schröer im Rahmen des Projektpraktikums „Mobile Learning App-Entwicklung mit Android“ des Lehr- und Forschungsbiets Informatik 9 der RWTH Aachen entwickelt. Die App umfasst eine Reihe von Funktionen:

  • Übersicht über alle L²P-Lernräume
  • Alle Unterseiten eines Lernraums anzeigen
  • Datei-Download für Lernmaterialien, Literatur, Übungsbetrieb, Gemeinsame Dokumente und Betreuerbereich (max. 5 MB/Datei)
  • Gemeinsame Dokumente hochladen (max. 5 MB/Datei)
  • Neue Diskussionen starten im Forum und auf Posts anderer antworten
  • Wiki-Seiten erstellen und editieren
  • Erweiterte Recht für Lernraum-Manager
  • Sichere Authentifizierung über OAuth

Anders als bei der offiziellen RWTH-App wird es aller Voraussicht nach keine iOS-Version geben. Die Android-Version gibt es bei Google Play.

Im Rahmen des Projektpraktikums wurden noch weitere L²P-Apps programmiert. Mehr Informationen dazu auf der Projektwebseite des Praktikums.

Projekt neues L²P – Ergebnisse der User Tests & Start der Pilotphase im SS 2014

Das Konzept

Das Jahr 2013 stand für das CiL-Team ganz im Zeichen des Re-Designs der Lehr- und Lernplattform L²P. Auf Basis der Erfahrungen mit dem aktuellen L²P, der technischen wie didaktischen Entwicklungen der eLearning-Forschung und nicht zuletzt der Wünsche der Studierenden und Dozierenden wurde ein Konzept für ein im Kern neu entwickeltes L²P entworfen. Mit dem Re-Design wandelt sich L²P zu einer Lernplattform, die die Lernbedürfnisse der Studierenden fokussiert und fünf Grundideen verfolgt:

  • Personalisierbarkeit
  • Mobile Nutzbarkeit
  • Anregung zur Reflexion des eigenen Lernens
  • Kollaboration mit anderen Studierenden
  • Erweiterbarkeit der Lernplattform um Drittsysteme

Hinzu kommt die Aufgabe, die Usability des Systems zu verbessern. Zur Umsetzung dieser Ideen wurden bestehende Funktionalitäten überarbeitet sowie einige neue Module entwickelt. Mehr Informationen dazu bietet die Projektseite auf den CiL-Webseiten.

Abb.: Kursdashboard Pilotphase SS 2014

Abb.: Kursdashboard für die Pilotphase im SS 2014

Die User Tests

Nach der Implementierung eines lauffähigen Prototyps hat das CiL-Team im Herbst und Winter 2013 eine Reihe von User Tests durchgeführt. Das mit diesen Tests zusammengetragene Feedback hilft uns, die Funktionalität und die Benutzerfreundlichkeit der einzelnen Module und des Gesamtsystems zu optimieren. Insgesamt wurden 35 Tests durchgeführt, davon 18 mit Dozierenden und 17 mit Studierenden. Das Feedback zum neuen L²P war überwiegend positiv. Besonders herausgehoben wurden folgende Aspekte:

  • Moderneres, übersichtlicheres Interfacedesign
  • Bedienungselemente bekannt aus gewohnten Windows-Programmen
  • Konsistenz mit altem L²P
  • Selbsterklärende Icons statt Text
  • Dashboard mit Übersicht über wichtigste Informationen in Form von Web Apps
  • Personalisierbarkeit
  • Drag&Drop-Option für das Hinzufügen von Dateien
  • Multiple Download-Option
  • Streamingfunktion für Videodateien
  • Kalenderfunktion
  • Möglichkeit zur Gruppenbildung im Lernraum (Group Workspace)

Julian Keens, einer der studentischen Tester, hat einen Artikel im Logbuch Lehre verfasst über seine Erfahrungen im User Test.

Die Pilotphase

Im Sommersemester 2014 steht nun eine Pilotphase an. 10 Dozierende testen in je einer Lehrveranstaltung das neue L²P. Das CiL-Team richtet derzeit die Lernräume für diese Veranstaltungen ein und organisiert Workshops, in denen sich die Pilotnutzerinnen und Pilotnutzer mit dem System vertraut machen können, bevor es ab dem 7. April ernst wird.

Parallel zur Pilotphase wird die Entwicklungsarbeit fortgesetzt. Ein wesentliches Element ist dabei ein Appsystem, mit dem die mobile Nutzbarkeit von L²P verbessert wird. Alle Schnittstellen des neuen L²P werden insbesondere studentischen Entwicklerinnen und Entwicklern zur Verfügung stehen, die mobile Apps für das neue L²P programmieren wollen. Diese werden von uns geprüft und im L²P-Appstore verlinkt. Die ersten mobilen Apps für das neue L²P werden im Sommersemester in einigen Lehrveranstaltungen des Lehr- und Forschungsgebiets Informatik 9 und der Media Computing Group der RWTH Aachen erstellt.