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Neue und verbesserte L²P-Features 4: Icons, Anleitungen, Übungslösungen und Prüfungsergebnisse

Schaltflächen-Icons L2P

Neue Schaltflächen-Icons im Gradebook

Mit den letzten L²P-Updates wurden einige Features der Lehr- und Lernplattform verbessert. Die erste Neuerung betrifft die Schaltflächen in der Menüleiste der Module. Die meisten Module haben hier neue Icons erhalten. Die Schaltflächen sind dadurch sowohl ansprechender als auch einheitlicher gestaltet. Die neuen Icons erleichtern zudem die Zuordnung der einzelnen Schaltflächen zu ihrer Funktionalität.

Beispielanleitung PDF

Beispielanleitung im PDF-Format

Die Anleitungen zu L²P sind jetzt neben der zentralen Anleitungsseite, die über die Startseite aufgerufen werden kann, auch über einen Hilfe-Button in den meisten Modulen verfügbar. Abhängig von der Rollenzugehörigkeit wird die entsprechende Hilfe in einem neuen Fenster als PDF geöffnet.

In der Medienbibliothek wurde im Videoplayer der Blob-Cache aktiviert. Das Abspielen und Durchsuchen von Videos ist jetzt auf allen gängigen Geräten und Browsern ohne Add-Ons möglich. Bei Geräten mit iOS muss man sich derzeit beim Anzeigen von Videos erneut einloggen. Wir arbeiten an der Behebung dieses Problems.

Screenshot Status Übungslösungen

Status für Übungslösungen

Im Übungsbetrieb gibt es eine neue Statusspalte für Übungsabgaben. Da Studierende häufig unsicher waren, ob ihre Lösung tatsächlich abgegeben wurde, können sie jetzt in der Spalte einsehen, ob die Lösung abgegeben wurde. Da die Abgabe automatisch mit Erreichen der Deadline geschieht, ändert sich der Status ab dem entsprechenden Datum selbständig.

Auf eine Anregung aus dem kreativen Ideenmanagement hin wird schließlich im Modul Prüfungsergebnisse automatisch eine E-Mail an alle Teilnehmerinnen und -teilnehmer in einem Lernraum verschickt, sobald für sie ein Prüfungsergebnis veröffentlicht wurde. Dabei erhalten nur diejenigen Personen eine E-Mail, für die tatsächlich ein Ergebnis eingestellt wurde.

Open Learning Analytics – Keynote von Professor Ulrik Schroeder auf der Konferenz DeLFI & HDI 2016

Professor Ulrik Schroeder vom Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (Lerntechnologien, LuFgi9) der RWTH Aachen hat auf der E-Learning-Fachkonferenz DeLFI & HDI 2016 eine Keynote zu Open Learning Analytics gehalten. Er gibt darin einen Überblick über das Forschungsgebiet Learning Analytics und stellt zugleich den Ansatz vor, den die aktuell am LuFgi9 laufenden Arbeiten verfolgen. Die Keynote wurde veröffentlicht und ist auf den Seiten der Universität Potsdam als Video abrufbar.

Screenshot aus dem Keynote Video

Screenshot aus dem Video zur Keynote

Learning Analytics ist aktuell eines der Schwerpunktthemen in der E-Learning-Forschung. So wird die Messung von Lernprozessen im aktuellen NMC Horizon Report 2016 als einer der Schlüsseltrends identifiziert, die kurzfristig, das heißt innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre, den Einsatz von Technologien im Hochschulbereich befördern werden. Der NMC Horizon Report ist eines der wichtigsten Trendbarometer für den Einsatz von Lerntechnologien und versucht auf der Basis weltweiter Experten-Befragungen vorauszusagen, welche neuen Technologien sich im Kontext von Lehren und Lernen kurz-, mittel- oder langfristig in der Breite durchsetzen werden.

Im Vortrag von Professor Schroeder geht es um die Herausforderungen, Lerndaten zu identifizieren, zu erfassen und zusammenzuführen, sie mit geeigneten Methoden, Architekturen und Werkzeugen zu analysieren und schließlich die Ergebnisse zielgruppengerecht aufzubereiten und zu visualisieren. Ziel ist, Lehrenden wie Lernenden Indikatoren dafür zu liefern, was erfolgreiche oder weniger erfolgreiche Lernwege sind, auf die dann steuernd reagiert werden kann. Der Fokus der Forschung am LuFgi9 liegt dabei auf der Offenheit (Openness) in allen Dimensionen, das heißt der Integration vielfältiger Quellen für Lerndaten, die Aufbereitung für verschiedene Zielgruppen, mit flexiblen und wählbaren interaktiven Visualisierungen auf der Basis geeigneter Analysemethoden. (mehr …)

Wanted! – Testuser für L²P-Pilotprojekte

Screenshot von openLAP

Screenshot von openLAP

Am CiL sind drei neue L²P-Werkzeuge entstanden, für die im WS 2016/17 Pilotnutzerinnen und Pilotnutzer gesucht werden. Im Einzelnen handelt  es sich um:

  • OpenLAP: Werkzeug zur Analyse von Lerndaten der Studierenden in L²P (Learning Analytics, s. Screenshot)
  • One Minute Feedback: Werkzeug zum digitalen Einholen und transparenten Darstellen von Reflexions-Feedback.
  • Concept Maps: Werkzeug zur digitalen Erstellung von Begriffsnetzen als Übungsaufgabe

Weitere Informationen zu den Werkzeugen entnehmen Sie bitte dem Dokument Pilotprojekte L²P. Bei Rückfragen und bei Interesse an der Pilotnutzung wenden Sie sich bitte an Harald Jakobs.

L²P in aller Kürze – Eine Einführung für Erstsemester

Um unseren neuen Studierenden an der RWTH Aachen den Start in ihr Studium so einfach wie möglich zu machen, haben wir ein Übersichtsvideo zu L²P erstellt. Dieses führt die Studierenden in aller Kürze von der Anmeldung in CAMPUS Office über den Login in L²P bis zu den Lernräumen der Studierenden und den Funktionen, die L²P dort bietet.

 

Neue Features in L²P: Semesterunabhängige Lernräume, öffentlich zugängliche Lernraumbereiche und 2 Minute Feedback

Im WS 2015/16 veranstaltete das CiL einen Workshop mit verschiedenen L²P-Nutzergruppen, um die Einsatzszenarien und damit auch die Ausgestaltungsoptionen für zwei häufiger gewünschte L²P-Features zu diskutieren: semesterunabhängige und öffentlich zugängliche Lernräume. Beide Features sind nun ebenso verfügbar wie ein Werkzeug zum Einholen von 2 Minute Feedback, dessen Grundlage in einer Vorlesung zu Webtechnologien entstanden ist und das ab sofort im Pilotbetrieb genutzt werden kann.

Semesterunabhängige Lernräume

Semesterunabhängige Lernräume sind z.B. bei mehrsemestrigen Veranstaltungen hilfreich, da die so markierten Lernräume in der L²P-Veranstaltungsliste im jeweils aktuellen Semester erscheinen und damit leichter aufzufinden sind. Sie sind in der Liste an einem kleinen grünen Zusatzsymbol erkennbar. Semesterunabhängige Lernräume bleiben wie die regulären Lernräume 3 Semester lang aktiv, d.h. in dieser Zeit können Inhalte hinzugefügt werden. Danach werden sie 7 Semester lang in den Lesezustand versetzt, d.h. die Inhalte können nur noch angesehen und heruntergeladen werden.

semesterunabhängige lernräume

Abb. 1: Semesterunabhängige Lernräume in der L²P-Veranstaltungsliste

2 Minute Feedback

2 minute feedback

Abb. 2: Umfragetemplate erstellen im 2 Minute Feedback

Mit dem 2 Minute Feedback-Werkzeug ist es möglich, am Ende einer Veranstaltungssitzung mit einer kurzen Online-Umfrage in Form einiger Reflexionsfragen zur Veranstaltung und den behandelten Inhalten Feedback der Studierenden anonym einzuholen, ins Wiki zu exportieren und so allen Teilnehmer_innen zugänglich zu machen.

So erfahren Sie zeitnah, was bei den Studierenden hängen geblieben ist, ob sie Ihnen folgen konnten oder wo Verständnisschwierigkeiten bestehen. Durch Sammlung und gemeinsame Besprechung des Feedbacks geben Sie Ihren Teilnehmer_innen zudem die Möglichkeit, Vorschläge für mögliche Veränderungen an der Veranstaltung einzubringen oder einfach nur die Perspektiven der anderen Teilnehmer_innen besser kennenzulernen. Eine Anleitung mit mehr Informationen finden Sie in den L²P-Tutorials. Das Tool läuft derzeit im Pilotbetrieb. Wenn Sie es ausprobieren möchten, kontaktieren Sie bitte den L²P-Support.

 

Öffentlich zugängliche Lernraumbereiche

Als dritte Neuerung können einzelne Bereiche  eines Lernraums  über die Einstellungsseite öffentlich zugänglich gemacht und somit einem weltweiten Publikum geöffnet werden. Das funktioniert für Lernmaterialien, Hyperlinks, Medienbibliothek, Kalender und Ankündigungen. Die Bereiche können dann auch von Personen, die nicht als Teilnehmer_innen im Lernraum gebucht sind, mit Kenntnis des jeweiligen Links und ohne Login-Daten aufgerufen werden. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass die Zugänglichmachung der hier gespeicherten Materialien urheberrechtskonform ist! Mehr Informationen hierzu finden sie in der Anleitung zum Digitalen Semesterapparat.

öffentliche Verfügbarkeit von Lernräumen

Abb. 3: Einstellungsseite mit Bereichen, die öffentlich verfügbar gemacht wurden

Um ihren Lernraum semesterunabhängig zu machen oder das 2 Minute Feedback nutzen zu können, kontaktieren Sie bitte den L²P-Support. Um Lernraumbereiche öffentlich zugänglich zu machen, benötigen Sie Managerrechte, um Änderungen an den Lernraumeinstellungen vornehmen zu können.

 

E-Learning und Urheberrecht

Sie sind unsicher, ob und in welcher Weise Sie Ihren Studierenden urheberrechtlich geschützte Materialien oder Auszüge daraus zugänglich machen dürfen? Dann schauen Sie sich doch einmal das folgende Video von Prof. Dr. Michael Beurskens an. Darin fasst der Urheberrechtsexperte vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einige zentrale Aspekte zu Urheberrecht und E-Learning im Hochschulbereich gut verständlich zusammen.

Eine ausführliche Einführung in die Thematik gab Prof. Beurskens 2015 im Rahmen des Lunch Lehre und einer daran anschließenden Schulung aus dem ExAcT-Qualifizierungsprogramm. Die hierbei besprochenen Materialien mit den einschlägigen Bestimmungen und ihrer Erläuterung sind in Form eines Merkblatts allen Blended Learning-Ansprechpersonen der Hochschule zur Verfügung gestellt worden.

In L²P steht Ihnen im Übrigen das Literaturmodul zur Verfügung, um einen digitalen Semesterapparat mit Auszügen aus Forschungsliteratur zusammenzustellen. Sie können darin eine Literaturliste pflegen und per Knopfdruck die Universitätsbibliothek beauftragen, den gewünschten Titel als PDF-Dokument bereitzustellen. Die Bibliothek prüft dann, ob eine Digitalisierung urheberrechtlich in Ordnung ist, digitalisiert den gewünschten Titel bzw. Auszüge daraus als PDF und führt die anfallenden Gebühren ab. Sollte es ein digitales Angebot des Verlages geben, erstellt die Bibliothek kein PDF, sondern verlinkt – sofern das Angebot lizenziert wurde – auf das entsprechende Angebot. Eine Anleitung zum Literaturmodul finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 9: Mediendateien verwalten

In Teil neun der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir die Medienbibliothek. Darin können Lernraum-Manager Bild-, Audio- und Videodateien an zentraler Stelle verwalten.

Mediendateien lassen sich in der Hochschullehre vielseitig einsetzen, von diversen Bildformaten über Audiodateien mit Aussprachebeispielen für den Sprachunterricht bis hin zu Vorlesungsaufzeichnungen, Flipped-Classroom-Videos oder Lehrvideos, die beispielsweise Aufbau und Durchführung eines Experiments zeigen. In L²P verwalten Sie diese Dateien am besten in der Medienbibliothek, zumal sich Videos hier mit einem integrierten Player direkt auf der Seite abspielen lassen. Um welchen Medientyp es sich bei einer Datei handelt, erkennen Sie in der Übersicht an dem kleinen Symbol vor dem Vorschaubild.

medienbibliothek übersicht

Bild- und Audiodateien können Sie einfach in der Medienbibliothek hochladen. Für Videodateien hingegen stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung: hochladen, verlinken und einbetten. Aufgrund des begrenzten Speicherplatzes pro Lernraum (4 GB, erweiterbar auf max. 10 GB), der Größenbeschränkung für einzelne Dateien (max. 250 MB) und der nicht für alle Endgeräte optimalen Abspieloptionen empfehlen wir Videos aus Streaming-Plattformen wie YouTube, Vimeo o.Ä. einzubetten. Beim Abspielen der Videos in L²P stellt YouTube dann ein zum Endgerät passendes Format bereit, so dass die Videos für die Studierenden ohne Umwege nutzbar sind.

medienbibliothek videoplayer

Abspielansicht für Videos in der Medienbibliothek

Beachten Sie jedoch beim Hochladen eines Videos auf eine weltweit verfügbare Streaming-Plattform wie YouTube die Beschränkungen des Urheberrechts! Eine RWTH-interne Streaming-Lösung existiert aktuell nicht, wird von den zuständigen Stellen jedoch diskutiert.

Weitere Informationen zu der Medienbibliothek mit einer detaillierten Anleitung zum Bereitstellen der verschiedenen Dateitypen finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

Beispiele für Nutzung der L²P-APIEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Drittsysteme

drittsysteme in l2pAuch bei der Drittsystemintegration wird die API für den Datenaustausch genutzt. In diesem Fall wird das Drittsystem über eine iFrame-Lösung in Ihre Lernräume eingebunden und kann von den Studierenden dank Single Sign-On und OAuth ohne zusätzliche Authentifizierung direkt aus dem Lernraum heraus genutzt werden.

Die Grafik zeigt mit Dynexite, VISPA, WeScript, LFI-Moodle und Studycrowd – zu ergänzen wären die Moodle-basierten L²P-E-Tests – eine Reihe von Systemen, die an RWTH-Instituten betrieben und bereits in L²P integriert und in zahlreichen Veranstaltungen erfolgreich genutzt werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Systemen finden Sie hier.

Um das gewünschte Drittsystem in L²P zu integrieren, müssen Sie sich ebenfalls zunächst als Entwickler registrieren. Sie erhalten dann einen App-Schlüssel und ein Informationspaket zur Drittsystemintegration. Zusätzlich unterstützt Sie das CiL bei allen Schritten der Integration, bspw. mit Zugang zu einem Testsystem. Auch das Drittsystem muss abschließende vom Datenschutzbeauftragten der Hochschule geprüft werden, da Ihr System personenbezogene Nutzerdaten aus L²P verarbeitet.

Mehr Info

Weitere Informationen zur Nutzung der API für die Entwicklung eigener Anwendungen oder der Integration von Drittsystemen finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

beispiel wiki-seite in l2p

Abb. 1: Beispiel einer Wiki-Seite in L²P

Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren. (mehr …)

Blended Learning mit L²P – Teil 6: Übungsbetrieb

Teil sechs der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit einem weiteren Assessment-Werkzeug: dem Übungsbetrieb. Anders als die elektronischen Selbsttests werden die Übungen hier nicht automatisch vom System korrigiert, sondern manuell von Tutorinnen und Tutoren oder den Lehrenden selbst.

assignments

Abb. 1: Workflow im Übungsbetrieb

Manager_innen erstellen zunächst ein digitales Übungsblatt, das die Aufgaben für die Studierenden enthält. Es kann zeitgesteuert veröffentlicht werden und enthält eine Deadline.

Nach Veröffentlichung laden die Studierenden das Übungsblatt und die darin enthaltenen Aufgabendokumente herunter, erstellen einzeln oder als Gruppe eine Lösung und reichen diese wieder online im Übungsbetrieb ein. Sobald die Deadline erreicht ist, können keine neuen Lösungen eingereicht und bereits bestehende Lösungen nicht mehr bearbeitet werden.

Nun können Manager_innen oder Tutor_innen (= Rolle Betreuer) die Lösungen korrigieren und bewerten. Falls aggregierte Lernräume genutzt werden, lassen sich die Tutor_innen dabei ihren Tutorien zuordnen, so dass nur diejenigen Lösungen angezeigt werden, für die die Tutor_innen zuständig sind. Die erreichten Punkte, die bei Gruppenlösungen allen Gruppenmitgliedern gutgeschrieben werden, werden im Übungsbetrieb in eine Online-Korrektur eingetragen und optional Feedbackdokumente angehangen. Sobald alle Korrekturen zu einem Übungsblatt erstellt sind, müssen die Korrekturen noch freigegeben werden, damit die Studierenden die Punkte und Feedbackdokumente sehen können. Optional kann auch eine Musterlösung zeitgesteuert verfügbar gemacht werden. Die Ergebnisse können später als CSV-Datei exportiert werden.

Auch Szenarien mit Übungsabgaben auf Papier lassen sich in Kombination mit dem Gradebook-Prototypen abbilden. In diesen Fällen wird der Übungsbetrieb lediglich zur zeitgesteuerten Publikation der Aufgabendokumente genutzt. Nach Korrektur der auf Papier eingereichten Lösungsabgaben werden die erreichten Punkte direkt im Gradebook eingetragen oder können als CSV-Datei importiert werden. Alle Ergebnisse sind zudem exportierbar als CSV-Datei.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment.