Schlagwort: L²P

E-Learning und Urheberrecht

Sie sind unsicher, ob und in welcher Weise Sie Ihren Studierenden urheberrechtlich geschützte Materialien oder Auszüge daraus zugänglich machen dürfen? Dann schauen Sie sich doch einmal das folgende Video von Prof. Dr. Michael Beurskens an. Darin fasst der Urheberrechtsexperte vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einige zentrale Aspekte zu Urheberrecht und E-Learning im Hochschulbereich gut verständlich zusammen.

Eine ausführliche Einführung in die Thematik gab Prof. Beurskens 2015 im Rahmen des Lunch Lehre und einer daran anschließenden Schulung aus dem ExAcT-Qualifizierungsprogramm. Die hierbei besprochenen Materialien mit den einschlägigen Bestimmungen und ihrer Erläuterung sind in Form eines Merkblatts allen Blended Learning-Ansprechpersonen der Hochschule zur Verfügung gestellt worden.

In L²P steht Ihnen im Übrigen das Literaturmodul zur Verfügung, um einen digitalen Semesterapparat mit Auszügen aus Forschungsliteratur zusammenzustellen. Sie können darin eine Literaturliste pflegen und per Knopfdruck die Universitätsbibliothek beauftragen, den gewünschten Titel als PDF-Dokument bereitzustellen. Die Bibliothek prüft dann, ob eine Digitalisierung urheberrechtlich in Ordnung ist, digitalisiert den gewünschten Titel bzw. Auszüge daraus als PDF und führt die anfallenden Gebühren ab. Sollte es ein digitales Angebot des Verlages geben, erstellt die Bibliothek kein PDF, sondern verlinkt – sofern das Angebot lizenziert wurde – auf das entsprechende Angebot. Eine Anleitung zum Literaturmodul finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 9: Mediendateien verwalten

In Teil neun der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir die Medienbibliothek. Darin können Lernraum-Manager Bild-, Audio- und Videodateien an zentraler Stelle verwalten.

Mediendateien lassen sich in der Hochschullehre vielseitig einsetzen, von diversen Bildformaten über Audiodateien mit Aussprachebeispielen für den Sprachunterricht bis hin zu Vorlesungsaufzeichnungen, Flipped-Classroom-Videos oder Lehrvideos, die beispielsweise Aufbau und Durchführung eines Experiments zeigen. In L²P verwalten Sie diese Dateien am besten in der Medienbibliothek, zumal sich Videos hier mit einem integrierten Player direkt auf der Seite abspielen lassen. Um welchen Medientyp es sich bei einer Datei handelt, erkennen Sie in der Übersicht an dem kleinen Symbol vor dem Vorschaubild.

medienbibliothek übersicht

Bild- und Audiodateien können Sie einfach in der Medienbibliothek hochladen. Für Videodateien hingegen stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung: hochladen, verlinken und einbetten. Aufgrund des begrenzten Speicherplatzes pro Lernraum (4 GB, erweiterbar auf max. 10 GB), der Größenbeschränkung für einzelne Dateien (max. 250 MB) und der nicht für alle Endgeräte optimalen Abspieloptionen empfehlen wir Videos aus Streaming-Plattformen wie YouTube, Vimeo o.Ä. einzubetten. Beim Abspielen der Videos in L²P stellt YouTube dann ein zum Endgerät passendes Format bereit, so dass die Videos für die Studierenden ohne Umwege nutzbar sind.

medienbibliothek videoplayer

Abspielansicht für Videos in der Medienbibliothek

Beachten Sie jedoch beim Hochladen eines Videos auf eine weltweit verfügbare Streaming-Plattform wie YouTube die Beschränkungen des Urheberrechts! Eine RWTH-interne Streaming-Lösung existiert aktuell nicht, wird von den zuständigen Stellen jedoch diskutiert.

Weitere Informationen zu der Medienbibliothek mit einer detaillierten Anleitung zum Bereitstellen der verschiedenen Dateitypen finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

Beispiele für Nutzung der L²P-APIEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Drittsysteme

drittsysteme in l2pAuch bei der Drittsystemintegration wird die API für den Datenaustausch genutzt. In diesem Fall wird das Drittsystem über eine iFrame-Lösung in Ihre Lernräume eingebunden und kann von den Studierenden dank Single Sign-On und OAuth ohne zusätzliche Authentifizierung direkt aus dem Lernraum heraus genutzt werden.

Die Grafik zeigt mit Dynexite, VISPA, WeScript, LFI-Moodle und Studycrowd – zu ergänzen wären die Moodle-basierten L²P-E-Tests – eine Reihe von Systemen, die an RWTH-Instituten betrieben und bereits in L²P integriert und in zahlreichen Veranstaltungen erfolgreich genutzt werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Systemen finden Sie hier.

Um das gewünschte Drittsystem in L²P zu integrieren, müssen Sie sich ebenfalls zunächst als Entwickler registrieren. Sie erhalten dann einen App-Schlüssel und ein Informationspaket zur Drittsystemintegration. Zusätzlich unterstützt Sie das CiL bei allen Schritten der Integration, bspw. mit Zugang zu einem Testsystem. Auch das Drittsystem muss abschließende vom Datenschutzbeauftragten der Hochschule geprüft werden, da Ihr System personenbezogene Nutzerdaten aus L²P verarbeitet.

Mehr Info

Weitere Informationen zur Nutzung der API für die Entwicklung eigener Anwendungen oder der Integration von Drittsystemen finden Sie hier.

Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

beispiel wiki-seite in l2p

Abb. 1: Beispiel einer Wiki-Seite in L²P

Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren. (mehr …)

Blended Learning mit L²P – Teil 6: Übungsbetrieb

Teil sechs der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit einem weiteren Assessment-Werkzeug: dem Übungsbetrieb. Anders als die elektronischen Selbsttests werden die Übungen hier nicht automatisch vom System korrigiert, sondern manuell von Tutorinnen und Tutoren oder den Lehrenden selbst.

assignments

Abb. 1: Workflow im Übungsbetrieb

Manager_innen erstellen zunächst ein digitales Übungsblatt, das die Aufgaben für die Studierenden enthält. Es kann zeitgesteuert veröffentlicht werden und enthält eine Deadline.

Nach Veröffentlichung laden die Studierenden das Übungsblatt und die darin enthaltenen Aufgabendokumente herunter, erstellen einzeln oder als Gruppe eine Lösung und reichen diese wieder online im Übungsbetrieb ein. Sobald die Deadline erreicht ist, können keine neuen Lösungen eingereicht und bereits bestehende Lösungen nicht mehr bearbeitet werden.

Nun können Manager_innen oder Tutor_innen (= Rolle Betreuer) die Lösungen korrigieren und bewerten. Falls aggregierte Lernräume genutzt werden, lassen sich die Tutor_innen dabei ihren Tutorien zuordnen, so dass nur diejenigen Lösungen angezeigt werden, für die die Tutor_innen zuständig sind. Die erreichten Punkte, die bei Gruppenlösungen allen Gruppenmitgliedern gutgeschrieben werden, werden im Übungsbetrieb in eine Online-Korrektur eingetragen und optional Feedbackdokumente angehangen. Sobald alle Korrekturen zu einem Übungsblatt erstellt sind, müssen die Korrekturen noch freigegeben werden, damit die Studierenden die Punkte und Feedbackdokumente sehen können. Optional kann auch eine Musterlösung zeitgesteuert verfügbar gemacht werden. Die Ergebnisse können später als CSV-Datei exportiert werden.

Auch Szenarien mit Übungsabgaben auf Papier lassen sich in Kombination mit dem Gradebook-Prototypen abbilden. In diesen Fällen wird der Übungsbetrieb lediglich zur zeitgesteuerten Publikation der Aufgabendokumente genutzt. Nach Korrektur der auf Papier eingereichten Lösungsabgaben werden die erreichten Punkte direkt im Gradebook eingetragen oder können als CSV-Datei importiert werden. Alle Ergebnisse sind zudem exportierbar als CSV-Datei.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment.

CiL-Workshop zu semesterunabhängigen und anonym zugänglichen L²P-Lernräumen

Auf Einladung des CiL versammelten sich am 5. November 2015 die Blended Learning-Ansprechpartner_innen der Fakultäten und Vertreter_innen der Fachschaften zu einem Workshop zu semesterübergreifenden und anonym zugänglichen Lernräumen in L²P. Anlass für den Workshop war der bereits häufiger von L²P-Nutzer_innen an das CiL herangetragene Wunsch nach Lernräumen ohne Semesterbindung sowie nach der Möglichkeit, z.B. Lernmaterialien im Sinne einer besseren Sichtbarkeit der Lehre einem weltweiten Publikum ohne den üblichen L²P-Login zugänglich zu machen.

semesterunabhaengige lernraeume

Abb. 1: Offene Fragen zu semesterunabhängigen L²P-Lernräumen

Der Leiter des CiL, Prof. Dr. Ulrik Schroeder, erläuterte den Teilnehmer_innen in einer einführenden Präsentation die bisherigen Überlegungen und welche Ebenen bei der Umsetzung semesterunabhängiger und (in Teilen) weltweit zugänglicher Lernräume zu berücksichtigen sind. So ist eine für die semesterunabhängigen Lernräume zu klärende Frage, ob es wie bei den Standardlernräumen eine Anbindung an CAMPUS gibt, die sowohl das Anlegen von Lernräumen als auch das Buchen von Teilnehmer_innen beeinflusst. Bei den anonym zugänglichen Lernräumen ist zu klären, welche Bereiche eines Lernraums für weltweiten Zugriff geöffnet werden können und sollen.

Anschließend hatten die Teilnehmer_innen Gelegenheit, ihre Anwendungsszenarien, Ideen und Wünsche zu erläutern. Dieser Austausch sollte dabei helfen, ein besseres Bild über die bestehenden Anforderungen zu gewinnen, um passende Lösungen zu entwickeln. Dabei zeigte sich im Verlaufe des Workshops, dass mehr Bedarf nach semesterunabhängigen als nach (teilweise) anonym zugänglichen Lernräumen besteht. Hier reicht es aus, Manager_innen die Option zu bieten, die Bereiche Lernmaterialien, Kursinfo, Hyperlinks und Medienbibliothek über die Lernraumeinstellungen zu öffnen. Als Zwischenstufe zwischen Beschränkung auf angemeldete Teilnehmer_innen und weltweitem Zugriff ist zudem möglich, die genannten Bereiche L²P-öffentlich zu machen, d.h. die dort eingestellten Materialien sind allen Inhaber_innen einer TIM-Kennung zugänglich.

Bei den semesterunabhängigen Lernräumen ergaben sich verschiedene Szenarien:

  • Mehrsemestrige Veranstaltungen wie das Praktische Jahr in der Medizin
  • Lernräume für Austausch zwischen Kommissions-/Ausschussmitgliedern, zwischen Lehrenden eines Fachbereichs oder zwischen Vertreter_innen der Fachschaften etc.
  • Lernräume für ganze Studiengänge mit Informationen zu wissenschaftlichem Arbeiten
  • Betreuung von Abschlussarbeiten
  • Betreuung von Erstsemester_innen
  • Vorkurse

Aus der Diskussion der Szenarien ergab sich neben der längeren Lebensdauer als die wichtigste Anforderung, neben den Inhalten auch die Teilnehmer_innen einfach von einem Lernraum in einen anderen kopieren zu können, um die Verwaltung der semesterunabhängigen Lernräume zu vereinfachen. Das CiL hat die Anforderungen aufgenommen und arbeitet an der Umsetzung bis zum SS 2016.

Sollten Sie Ideen für zusätzliche Szenarien haben, teilen Sie uns diese einfach per E-Mail an Herrn Harald Jakobs mit. Die Präsentationsfolien zum einleitenden Vortrag finden Sie hier: Workshop semesterunabhängige Lernräume WS 2015-16.

Blended Learning mit L²P – Teil 4: Lernräume aggregieren

Teil vier der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der Möglichkeit Lernräume zu aggregieren. Damit ist gemeint, dass mehrere Lernräume hierarchisch so miteinander verbunden werden, dass nur ein sogenannter Oberlernraum sichtbar bleibt, die davon abhängigen Unterlernräume hingegen unsichtbar sind (s. Abb. 1). Ein Oberlernraum könnte bspw. eine Vorlesung sein, die Unterlernräume Übungsgruppen.

aggregation struktur

Abb. 1: Struktur einer Aggregation

Alle Aktivitäten wie Materialien hochladen, Ankündigungen und E-Mails verfassen oder Übungsblätter bereitstellen werden im Oberlernraum ausgeführt. Auch Termine und Teilnehmer werden ausschließlich im Oberlernraum verwaltet. Die Unterlernräume dienen lediglich dazu, die Herkunft der Studierenden anzuzeigen. So legt man in Campus Anmeldeverfahren fest, die die Studierenden auf die Unterlernräume verteilen. Die Teilnehmerliste im Oberlernraum differenziert dann die Studierenden nach Ihrer Herkunft aus einem der Unterlernräume.

Umgekehrt sehen die Studierenden im Kalender des Oberlernraums bzw. in der Terminübersicht auf der Kursinfoseite nur die Termine des Oberlernraums und desjenigen Unterlernraums, für den sie angemeldet sind, also bspw. der Übungsgruppe, der sie zugehören. So bleibt die Übersichtlichkeit gewahrt. (mehr …)

Pilotnutzer_innen für das L²P-Gradebook gesucht

Das CiL sucht für den Prototypen eines L²P-Gradebooks Lehrende, die das neue Werkzeug in einer Lehrveranstaltung des WS 2015/16 im Piloteinsatz testen wollen. Das Gradebook dient dazu, für die Prüfungszulassung/Bonuspunktevergabe relevante Vorleistungen einfach und zentral zu verwalten und den jeweils aktuellen Stand den Studierenden transparent zu machen.

Das CiL hat mit dem Gradebook ein neues Modul für die Lehr- und Lernplattform L²P entwickelt. Es dient dazu, die Ergebnisse von Vorleistungen zu verwalten, die die Studierenden erbringen müssen, um bspw. eine Prüfungszulassung und/oder Bonuspunkte zu erhalten, die auf die Prüfungsleistung angerechnet werden. Diese Leistungen können im Gradebook als sogenannte „Aktivitäten“ definiert werden, die entweder mit Punkten bewertet oder mit einer Ja/Nein-Entscheidung als erbracht/nicht erbracht eingetragen werden. Im weiteren Verlauf lassen sich die Aktivitäten über Excel-basierte Berechnungsregeln („Kriterien“) miteinander in Beziehung setzen. Am Ende eines solchen Entscheidungsbaumes steht dann bspw. die Information „Prüfungszulassung erreicht: ja/nein“ und/oder die Anzahl der Bonuspunkte, die in Abhängigkeit von der erbrachten Vorleistung gewährt werden. Alle Ergebnisse lassen sich zur Weiterverarbeitung als CSV-Datei exportieren. Auch der Import von CSV-Dateien ist möglich.

Screenshot Gradebook

Der Gradebook-Prototyp war im SS 2015 bereits in einer Reihe von Veranstaltungen des Fachbereichs 1 im Piloteinsatz. Im WS 2015/16 wollen wir den Kreis der Pilotnutzer_innen gerne auf weitere Fakultäten ausweiten, um das Werkzeug weiter zu verbessern und bestmöglich an die Bedarfe der Lehrenden der verschiedenen Fachbereiche anzupassen. Der Fokus liegt neben der Zuverlässigkeit des Moduls (Bugfixing) insbesondere auf einer Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

Falls Sie an einer Pilotnutzung im WS 2015/16 interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Herrn Harald Jakobs. Er klärt mit Ihnen die weiteren Schritte. Wir geben Ihnen gerne vorab Zugang zu einem Testlernraum, in dem Sie sich das Gradebook einmal im Detail anschauen können. Eine Text-Anleitung gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie das Gradebook funktioniert.

Neue Startseite, neue Features und neue Anleitungen in L²P

Neue Startseite L2PIn L²P hat sich in den letzten Wochen viel verändert. Die Plattform hat eine überarbeitete Einstiegsseite, einige neue Features und bietet zahlreiche neue PDF-Anleitungen für Dozierende und Studierende.

Die Startseite erscheint jetzt in übersichtlicherer Gestalt mit mehr und besser sichtbarer Information. Sie listet die kommenden Schulungen zu L²P auf, enthält einen Newsbereich, der die jüngsten Veränderungen in L²P vorstellt, und verlinkt auf neue PDF-Anleitungen mit vielen Ideen für eine sinnvolle Lernraumnutzung. Ein neues Kontaktformular erleichtert die Kontaktaufnahme zum L²P-Support. In den kommenden Wochen folgen eine überarbeitete, aktualisierte FAQ und neue Videotutorials für alle, die lieber ein Video anschauen als Textanleitungen zu lesen.

anleitung benachrichtigungen_briefsymbolZudem gibt es in L²P mit E-Mailbenachrichtigungen und einem exportierbaren Kalender neue Features, die von den Studierenden häufig nachgefragt wurden. Die Benachrichtigungen richtet man über das Briefsymbol rechts oben im Lernraum ein. Dabei können für jeden Lernraum die Bereiche ausgewählt werden, über deren Änderung man gerne per E-Mail benachrichtigt würde. Pro ausgewählten Bereich eines Lernraums wird eine tägliche Zusammenfassung per E-Mail versendet.

anleitung kalender_beispielDer Kalender befindet sich im L²P-Foyer. Er enthält alle Termine der einzelnen Lernräume plus die Abgabetermine aus dem Übungsbetrieb und dem Peer Review-Prototyp. Die Kalenderdaten sind als CSV-Datei oder im iCal-Format exportierbar.

Schauen Sie doch einmal auf den neuen Seiten vorbei, probieren Sie die neuen Features aus und schicken Sie uns Ihre Anmerkungen. Ihre Anregungen nehmen wir gerne auf! Richten Sie diese bitte an den L²P-Support.

 

 

L²P auf dem Talk Lehre 2015

Am 24. Juni fand zum fünften Mal der Talk Lehre statt. Bei der Veranstaltung im Super C präsentiert die RWTH in Vorträgen und einer Posterausstellung Projekte und Maßnahmen, die die Qualität der Lehre erhöhen sollen oder das bereits erfolgreich getan haben. Rund 200 Teilnehmende nahmen die Gelegenheit wahr, über gute Lehre zu diskutieren und sich über die neuesten Entwicklungen an der RWTH zu informieren. Das CiL war in diesem Jahr mit gleich zwei Posterständen vertreten.

Ahmed Fahmy Yousef erläutert den Video-Mapper

Ahmed Mohamed Fahmy Yousef erläutert den Video-Mapper

Ahmed Mohamed Fahmy Yousef stellte die bisherigen Ergebnisse des ETS-Projektes „Video-Mapper – Ein Videoannotationswerkzeug zur Unterstützung kollaborativen Lernens in L²P und MOOCs“ vor. Im Video-Mapper werden Lernvideos in einer MindMap-Struktur angeordnet und per Drag&Drop miteinander verknüpft. Lernende können Sequenzen aus Videos ausschneiden und zu neuen Knotenpunkten machen, die Videos liken und über sie diskutieren und sie insbesondere annotieren und kommentieren. Die Kommentare werden dabei auf einer interaktiven Timeline angezeigt, die die Zuordnung zu den Videopassagen erleichtert. Der Video-Mapper kann in MOOC-Umgebungen genutzt und ebenso in L²P integriert werden. Es wird derzeit auf Basis der Ergebnisse aus dem Prototypeneinsatz überarbeitet und verbessert.

image l2p-apiDas Poster API-Nutzung und Drittsystemintegration in L²P zeigt auf, wie sich die L²P-API nutzen lässt, um die bestehenden L²P-Funktionalitäten gezielt zu erweitern. Zum einen können interessierte Entwickler die API nutzen, um eigene (mobile) Anwendungen zu programmieren und diese nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule zur kostenfreien Nutzung im L²P-Appstore anzubieten. Zwei erste Beispiele für solche externen Anwendungen sind Sync-my-L2P, eine Desktopsoftware zur einfachen Synchronisation von Lernmaterialien, und MyL2P, eine Android-App, die umfangreichen mobilen Zugriff auf L²P bietet.

Zum anderen können RWTH-Einrichtungen die API nutzen, um Drittsysteme in ihre Lernräume zu integrieren. Die Systeme sind aus der Lernraumnavigation heraus mit einem Klick aufrufbar und dank Single Sign-On entfällt auf Nutzerseite das erneute Eingeben der Logindaten. Die Nutzung des Authentifizierungsverfahrens OAuth stellt sicher, dass die Drittsysteme mit L²P Daten austauschen können, ohne dass sie die Zugangsdaten der NutzerInnen erhalten.

Bei Fragen zur API und zum Video-Mapper wenden Sie sich bitte an Herrn Harald Jakobs.