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Ringvorlesung “Soziale Netzwerke in Schule und Gesellschaft”

Nicht mehr brandneu, aber immer noch spannend und informativ für alle an eLearning Interessierten: die Ringvorlesung “Soziale Netzwerke in Schule und Gesellschaft” der Goethe Universität Frankfurt am Main. Logo ZLFDie Ringvorlesung fand im Wintersemester 2010/11 statt und wird gemeinsam veranstaltet vom Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Unterrichtsforschung (ZLF) und studium digitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe Universität. Die Vorlesung versammelt Vorträge zu Theorie und Praxis von sozialen Netzwerken und anderen Web-2.0-Anwendungen im Kontext von Lehren und Lernen. Worum dreht sich die noch junge Lerntheorie des Konnektivismus? Was sind mögliche Einsatzszenarien für Blogs? Was ist eigentlich eLearning 2.0? Was ist zum Thema Computer- und Internetsucht zu sagen? Logo studium digitaleDie Vorträge zu diesen und weiteren Themen sind als Videoaufzeichnungen auf den Seiten der Goethe Universität frei verfügbar.

Die Ringvorlesung ist auch organisatorisch interessant, bietet sie doch mehr als bloße Vorträge. Sie ist vielmehr eine Pflichtveranstaltung im Rahmen des Medienkompetenzzertifikats für Lehramtsstudierende der Goethe Universität, kann aber auch von anderen Interessierten besucht und teils als Wahlpflichtfach belegt werden. Aufkommende Fragen werden in begleitenden Tutorien diskutiert, in denen zudem Übungen angeboten werden und ein Werkstück angefertigt werden muss, mit dem die TeilnehmerInnen die praktische und fachdidaktische Mediennutzung im Unterricht dokumentieren.

Microsoft-Pilotprojekt zur Vorlesungsaufzeichnung im Sommersemester 2011

Die Microsoft Deutschland GmbH startet ein Pilotprojekt zur Videoaufzeichnung von Vorlesungen und sucht dazu für das Sommersemester 2011 Dozierende der RWTH, die den angebotenen Service für ihre Vorlesungsreihe nutzen wollen. Der Microsoft-Partner Lecturio zeichnet zu jeder Vorlesung der Reihe ein Video auf, bearbeitet das Bild- und Tonmaterial nach und führt es mit den präsentierten Folien zur fertigen Vorlesungsaufzeichnung zusammen, die anschließend als Stream veröffentlicht wird. Bei Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich bis Montag, 4. April, an rohde@cil.rwth-aachen.de.

e-teaching.org-Vortrag: Video-Management an Hochschulen

Am Montag, 18.10.2010 um 14:00 Uhr spricht Fabio Vena, Geschäftsführer der Vilea GmbH – einem Spin-off der ETH Zürich – im e-teaching.org-Vortrag über Vor- und Nachteile des Video-Managements an Hochschulen.

Tübingen, 13.10.2010. Seit einiger Zeit kommen an Hochschulen vermehrt E-Lectures zum Einsatz, mit deren Hilfe die Studierenden vergangene Veranstaltungen nachbereiten oder sich auf kommende Prüfungen vorbereiten können. Um Hochschulen bei der starken Nachfrage nach Lernvideos zu unterstützen und ihnen die Produktion und Publikation der Videos in internen Mediendatenbanken oder auf externen Portalen zu erleichtern, bietet sich der Einsatz automatisierter Systeme an. Wie elektronische Vorlesungen im Hochschulbereich möglichst einfach und transparent produziert und gleichzeitig den Studierenden zeitnah bereit gestellt werden können, bleibt dennoch für viele Hochschulen eine Herausforderung.

Anhand der Fallbeispiele der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Goethe- Universität Frankfurt zeigt Fabio Vena, wie mit Hilfe des Vilea Video-Management-Systems Vorlesungen aufgezeichnet und den Studierenden angeboten werden können: das einfach zu bedienende Content Management System ermöglicht den Hochschulen neben der Produktion, das Bearbeiten und Konvertieren sowie das anschließende Veröffentlichen von Videos auf verschiedenen Online-Portalen und deckt damit die komplette Prozesskette ab.

Mit der ersten Veranstaltung der neuen Live-Event-Reihe auf e-teaching.org knüpft das Portal thematisch an das vorangegangene Special E-Lectures an.

Vortrag: „Video-Management an Hochschulen – von der Aufzeichnung im Hörsaal bis zur Publikation auf verschiedenen Video-Portalen“
Beginn: Montag, 18.10.2010 um 14:00 Uhr.

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/.
Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben.

Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

Kontakt & weitere Information:

Christine Scherer
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-119, Fax: 07071/ 979-105, E-Mail: c.scherer@iwm-kmrc.de

Tanja Vogel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-261, Fax: 07071/ 979-100, E-Mail: t.vogel@iwm-kmrc.de

e-teaching.org-Schulung: Vorlesungsaufzeichnungen leicht gemacht

Tübingen, 13.07.2010. Bereits seit 15 Jahren werden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Vorlesungen aufgezeichnet und die zu diesem Zweck eingesetzten Softwaretools kontinuierlich weiterentwickelt.

Gegenwärtig werden die Programme Camtasia und Lecturnity (das aus eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten hervorging) in unterschiedlichen Lehrumgebungen genutzt: Das Electures-Portal erlaubt die Archivierung von Veranstaltungsaufzeichnungen aus verschiedenen Fakultäten und stellt diese den Studierenden online zur Verfügung. An der Technischen Fakultät wird zusätzlich das Electures-Wiki eingesetzt, das Vorlesungsaufzeichnungen mit Wikis verbindet.

Dr. Nicole Wöhrle von der Servicestelle E-Learning und Christoph Hermann vom Institut für Informatik der Universität Freiburg zeigen in ihrer Online-Schulung, wie die Aufzeichnungsprogramme Lecturnity und Camtasia optimal in der Hochschullehre eingesetzt werden können. Außerdem berichten sie von ihren persönlichen Erfahrungen bei der Beratung und Betreuung der Lehrenden und stellen technische Weiterentwicklungen der Programme vor.

Beginn der Vorlesung: Montag, 19.07.2010 um 14:00 Uhr.

Die Online-Schulung ist die letzte Veranstaltung des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „E-Lectures“: http://www.e-teaching.org/specials/e-lectures

Zur Vorbereitung steht ein e-teaching.org-Erfahrungsbericht der Universität Freiburg online zur Verfügung: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/vl_aufzeichnung_uni_freiburg

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/.
Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben. Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

Beispiel einer Blended-Learning-Vorlesung mit L²P

Die RWTH-Lehrveranstaltung „eLearning (V3+Ü2)“ besteht aus einer wöchentlich zweimal stattfindenden Präsenzveranstaltung, an welcher die Studierenden aus Sicht der Lehrenden regelmäßig teilnehmen sollten. Die Anwesenheit der Studierenden wird nicht per Anwesenheitsliste oder anderweitig überprüft. Es wird lediglich zu Beginn der Veranstaltung darauf hingewiesen, dass die Anwesenheit sowie eine aktive Teilnahme erwartet werden.

Um die Studierenden frühzeitig auf den parallel bereitgestellten L²P-Lernraum aufmerksam zu machen und um ihre Vorkenntnisse in Bezug auf eLearning in Erfahrung zu bringen bzw. diese Vorkenntnisse zu aktivieren, wird eine Woche vor der ersten Vorlesung eine Umfrage in L²P veröffentlicht.

Der Dozent versendet zeitgleich mit der Freischaltung der Umfrage eine Willkommensemail an alle Studierenden, in welcher er die Veranstaltungsteilnehmer begrüßt, sie zur Teilnahme an der Umfrage auffordert, das didaktische Konzept der Veranstaltung mit aktiver Teilnahme kurz erläutert, auf die erste Übung hinweist und sie darum bittet, sich über eine persönliche Wiki-Seite im Gemeinsamen Bereich des L²P-Lernraums vorzustellen. Die persönlichen Wiki-Seiten sollen dazu führen, dass die Studierenden sich schneller kennenlernen können und dadurch Kommunikation und Kollaboration einfach initiiert werden kann.

Ca. zwei Tage vor dem ersten Treffen wird von einer Betreuungsperson eine weitere Email als Erinnerung an die Studierenden verschickt, da beim ersten Anlauf leider häufig nicht alle Studierende reagieren (sichtbar anhand der Anzahl der Umfrageteilnehmer und Zugriffsstatistiken). Durch die Erinnerungsemail kann eine hohe Teilnahmequote an der Umfrage als auch eine recht hohe Zahl der freiwillig erstellten persönlichen Wiki-Seiten erreicht werden. Auf die Ergebnisse der Umfrage wird im Rahmen der ersten Vorlesungstermine insofern eingegangen, als dass neben organisatorischen Dingen die Definitionen von eLearning mit den Studierenden besprochen werden.

Während fast jeder Vorlesungseinheit werden die Studierenden vom Dozenten immer wieder aktiv eingebunden, um passiver Lernhaltung vorzubeugen. Zum einen werden regelmäßig Mitdenk-Fragen an alle Studierenden gestellt. Jeweils ein Student bzw. eine Studentin muss seine/ihre Gedanken zur Frage laut formulieren. Damit klar ist wer antworten soll, wird ein kleines Spielzeug-Gehirn nach jeder Antwort von Student-zu-Student weitergereicht. Immer derjenige, der das Gehirn in der Hand hält, wird vom Dozenten aufgefordert als erstes die Frage zu beantworten. In der Regel werden weitere Meinungen mit der Weitergabe des Gehirns eingeholt. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass  alle aktiv mitarbeiten und nicht immer nur wenige. Zum anderen werden zu geeigneten Themen kleine 5-minuten-Übungen durchgeführt, die dann kurz in Gruppen bearbeitet und abschließend auszugsweise mit allen Studierenden diskutiert werden. Die Nutzung des Gehirns wurde dieses Semester jedoch nach ein paar Terminen eingestellt, da die Teilnehmenden angaben, dass diese Methode eher für Jüngere geeignet sei. ;)

Wie jeder Vorlesungstermin bei den Studierenden angekommen ist, wird zudem analysiert bzw. anonym evaluiert. An jedem Termin werden One-Minute-Paper, kleine Papierschnipsel auf denen immer die gleichen vier Fragen (Vorder- und Rückseite jeweils zwei Fragen) stehen, verteilt.

Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmerin beantwortet die Fragen in Stichworten in der letzten Minute der Vorlesungszeit. Jeweils ein Studierender pro Termin hat die Aufgabe, die ausgefüllten One-Minute-Paper am Ende der Vorlesung einzusammeln und eine Wiki-Seite gemäß einer Vorlage im L²P-Lernraum zu erstellen, welche alle eingesammelten Stichworte pro Frage zusammengefasst und unter Angabe der Nennungshäufigkeit darstellt. Für diesen Zweck wird vorab eine Vorlage im Wiki-Bereich des L²P-Lernraums bereitgestellt.

Der Dozent geht am Anfang des Folgetermins kurz auf die Feedbacks ein und nutzt dies, um an die Inhalte der vorherigen Stunde anzuknüpfen, offene Fragen zu klären, und durch Rückfragen an die Studierenden aktiv in die anstehende Stunde einzusteigen.

Zusätzlich zu den Informationen in der Vorlesung gibt es zahlreiche Lernmaterialien, die im Lernportal L²P bereitgestellt und in einer verlinkten Lernmatrix dargestellt werden. Zu jedem Vorlesungstermin können die Studierenden die Folien des Vortrags sowie eine Vortragsaufzeichnung (eLecture) herunterladen bzw. online betrachten (Eine Auswahl dieser eLectures kann übrigens über iTunesU heruntergeladen werden). Weiterhin werden pro Themenkomplex relevante Links genannt sowie Literatur in der L²P-Literaturliste zur Verfügung gestellt, die teilweise auch auf digitalisierte Aufsätze verwiesen.

Neben der Vorlesung und den genannten Lernmaterialien gibt es einen Übungsbetrieb, durch welchen die Studierenden die in der Vorlesung vorgestellten Theorien und Konzepte praktisch und projektbasiert anwenden können. Auch hier wird die aktive Teilnahme der Studierenden gefordert. Der Übungsbetrieb wird online durch den L²P-Übungsbetrieb unterstützt. Alle ein oder zwei Wochen werden neue Übungsblätter online veröffentlicht. Die von den Studierenden meist in Teams eingereichten Lösungen zu Übungsaufgaben werden benotet und samt umfangreichem, informativem Feedback zurückgegeben. Über ein paar Klicks können alle Übungen mit einer eindeutigen Übungsgruppen-ID versehen ausgedruckt werden. Die Korrekturen erfolgen handschriftlich, werden anschließend eingescannt und dann den Studierenden automatisiert zugestellt. Für die Verwaltung der Noten wird zurzeit das Bewertungsmodul von L²P im Pilotbetrieb getestet, welches eng mit dem L²P-Übungsbetrieb verzahnt ist.

Die Abschlussevaluation der Veranstaltung wird – wie alle RWTH-Veranstaltungen – über EvaSys-Fragebögen durchgeführt, die den Studierenden Mitte des Semester zur Verfügung gestellt und zentral ausgewertet werden.

e-teaching.org-Ringvorlesung: Selbstgesteuertes und kooperatives Lernen mit E-Lectures

Tübingen, 07.07.2010. Können Vorlesungsaufzeichnungen trotz ihrer instruktiven Natur ein selbstgesteuertes und kooperatives Lernen in der Hochschullehre ermöglichen? Oder widersprechen sich diese beiden Aspekte in der Praxis?

Das an der Leibniz Universität Hannover entwickelte Lernarrangement VideoLern setzt die Anwesenheit von Studierenden und Lehrenden voraus. Die Lernumgebung bietet die Möglichkeit, kommunikativ und kooperativ in Kleingruppen zu arbeiten und in ständigem Austausch mit den Dozierenden zu bleiben. Dabei kommen verschiedene Formen der Interaktion zum Einsatz: Nach einer kurzen Einführung in die Funktionsweise von VideoLern durch die Lehrperson, widmen sich die Lernenden dem Lösen von Übungsaufgaben und dem Beantworten von Leitfragen. Hierzu werden Videoaufzeichnungen angeschaut, Fragen im direkten Dialog mit den Lehrenden geklärt und bei Bedarf zusätzliche Medien zur Problemlösung genutzt.

„Um selbstgesteuertes und kooperatives Lernen mit E-Lectures erfolgreich zu praktizieren, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden“, so Marc Krüger von der eLearning Service Abteilung (elsa) an der Universität in Hannover. In der e-teaching.org-Vorlesung berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen mit Vortragsaufzeichnungen. Dabei grenzt er das Lernszenario VideoLern gegenüber ähnlichen Szenarien ab und vermittelt praxisnahe Gestaltungsempfehlungen.

Beginn der Vorlesung: Montag, 12.07.2010 um 14:00 Uhr.

Das Online-Event findet im Rahmen des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „E-Lectures“ statt: http://www.e-teaching.org/specials/e-lectures
Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/.

Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben.

Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

e-teaching.org-Themenspecial: E-Lectures

Ab Mitte Juni 2010 informiert das Portal e-teaching.org im Rahmen des neuen Themenspecials E-Lectures über die Konzeption und den Umgang mit elektronischen Vorlesungen an Hochschulen.

Tübingen, 10.06.2010. Noch immer ist die klassische Vorlesung eine tragende Säule der Hochschullehre. Sie ist eine didaktisch-rhetorische Lehrsituation für große Teilnehmergruppen und bietet oft auch Raum für eine Diskussion mit den Studierenden. Doch auch die Vorlesung verändert sich mit dem Einsatz digitaler Medien: Was muss bei der didaktischen Konzeption von E-Lectures beachtet werden? Wie stimmt man Präsenzvorlesungen und deren elektronische Vor- bzw. Nachbereitung aufeinander ab?

Das e-teaching.org-Themenspecial beschäftigt sich mit der Nutzung digitaler Medien im Rahmen von Vorlesungen und den damit verbundenen Herausforderungen für Lehrende und technisch Verantwortliche. Synchrone Übertragungen, Veranstaltungsaufzeichnungen sowie der Einsatz (asynchroner) Kommunikationstechniken erfordern neben der besonderen didaktischen Konzeption häufig eine Umstrukturierung des Veranstaltungsablaufs. In einer Live-Veranstaltungsreihe diskutieren Experten aus der Hochschullehre u.a. verschiedene Konzepte elektronischer Vorlesungen. Sie zeigen die veränderten Anforderungen an Lehrende und Studierende auf und geben praxisnahe Tipps für die Gestaltung von E-Lectures.

Die Online-Events auf e-teaching.org ab Juni 2010 im Überblick:

Persönlich – komfortabel – interaktiv – das virtuelle Klassenzimmer im Fernstudium
Vortrag: Mo., 21.06.2010, 14:00 Uhr
Der Einsatz virtueller Klassenzimmer ermöglicht auch im Fernstudium klassiche Vorlesungs-formen. Doch welche Formen des kommunikativen Lehrens und Lernens im virtuellen Raum sind für das Fernstudium am besten geeignet? Prof. Dr. Claudia de Witt aus dem Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik der FernUniversität Hagen schätzt in einem Online-Vortrag die Chancen und Zukunftsperspektiven von virtuellen Klassenzimmern im Fernstudium ein.

Vorlesungen einmal anders…
Online-Podium: Mo., 28.06.2010, 14:00 Uhr
Prof. Dr. Gabi Reinmann (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. Karsten Morisse (FH Osnabrück) und Prof. Dr. Michael Kerres (Universität Duisburg-Essen) stellen unter-schiedliche Konzepte von E-Lectures vor und diskutieren deren Einsatz in der Praxis: Wie können traditionelle Vorlesungen anders gestaltet werden? Welche Vorteile bieten sich, welche Nachteile sind zu vermeiden?

Passung von Lehr-Angebot und Lern-Nutzung in Vorlesungen
Vortrag: Mo., 05.07.2010, 14:00 Uhr
Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado von der Universität Zürich erklären, wie der Monologisierung einer Vorlesung mit großen Teilnehmerzahlen entgegengewirkt werden kann. Seit zehn Jahren werden an der Universität Zürich große und kleine Veranstaltungen von einem internetbasierten Diskussionsforum begleitet und die Studierenden zur Beteiligung am Online-Austausch aktiviert.

Selbstgesteuertes und kooperatives Lernen mit E-Lectures im Lernszenario VideoLearn
Vortrag: Mo., 12.07.2010, 14:00 Uhr
Wie können mit Hilfe von Vortragsaufzeichnungen verschiedene Lerninhalte von den Studierenden selbstständig und kollaborativ erarbeitet werden? Inwiefern sollten die Studierenden bei diesem selbstgesteuerten Lernprozess tutoriell unterstützt werden? Marc Krüger von der eLearning Service Abteilung (elsa) an der Leibniz Universität Hannover stellt in seinem Online-Vortrag das Lernszenario VideoLearn vor.

Vorlesungsaufzeichnungen leicht gemacht
Schulung: Mo., 19.07.2010, 14:00 Uhr
Dr. Nicole Wöhrle von der Servicestelle E-Learning und Christoph Hermann vom Institut für Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zeigen in einer Online-Schulung, wie Vorlesungen aufgezeichnet werden können: Wie entsteht aus einer Bildschirm-Präsentation ein Schulungsvideo mit Ton und Live-Interaktionen? Welche Bearbeitungsmöglichkeiten bieten die Werkzeuge? Welche technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Weitere Informationen zu den Online-Events sowie die Zugangsdaten zu den einzelnen Ver-anstaltungen finden Sie in der e-teaching.org-Community unter
www.e-teaching.org/community.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Kontakt & weitere Information:

Christine Scherer
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-119, Fax: 07071/ 979-105, E-Mail: c.scherer@iwm-kmrc.de

Tanja Vogel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Institut für Wissensmedien, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-261, Fax: 07071/ 979-100, E-Mail: t.vogel@iwm-kmrc.de

Podcasts statt Vorlesungen?

Prof. Gabi Reinmann, Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg, wagt dieses Semester ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Sie lehrt über das Medium Podcasting. Gestartet hat ihre Vorlesung “Einführung in die Medienpädagogik und -didaktik” am Mittwoch, den 28.10.2009. Das Konzept der Podcast-Vorlesung wird in ihren Einführungsfolien deutlich. Die Studierenden hören zur Vorbeitung von Präsenztreffen extra dafür produzierte Podcasts, die eine Länge von 25-30 Minuten haben. Im Vorlesungsblog wurden bisher bereits vier Podcasts eingestellt. Damit die Audio-Podcasts auch einfach hörbar sind, wurden die Inhalte in Dialogform aufbereitet.

Im September hatte Frau Reinmann ihr Konzept bereits auf der GMW 2009 vorgestellt und ich war bei dieser Veranstaltung dabei. Ihr Abstract zum Beitrag besagt:

“Die mündliche Weitergabe wissenschaftlichen Wissens ist in Form von Vorlesungen eine der ältesten Lehrformen und erfreut sich in Form von Podcasts wachsender Beliebtheit. Neuerungen wie iTunes U beleben diesen Trend. Dennoch wird weder dem „akademischen Zuhören“ noch dem Vortragen selbst in Theorie und Praxis besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der Beitrag greift genau diese Aspekte auf und nutzt sie für Gedanken dazu, wie man Produktion und Rezeption von (Audio-) Podcasts jenseits der Vorlesungsaufzeichnung anders angehen könnte.”

Spannend bei diesem Tagungsbeitrag war insbesondere, dass sie die Konzeptvorstellung nicht in der üblichen Form eines reinen Vortrags gemacht hat, sondern das Konzept mit Hilfe eines Kollegen ebenfalls in dialogischer Form präsentierte. Leider gibt es davon – meines Wissens – keine Aufzeichnung, aber dafür ist ihr Paper frei zugänglich: iTunes statt Hörsaal (GMW-Konferenzband, Seite 256).

Frau Reinmanns Podcastkonzept ist ein gutes Beispiel dafür, wie Podcasts im Rahmen der Lehre bewusster eingesetzt werden könnten. Was halten Sie von dieser Podcast- bzw. eLecture-Form?

eLearning 2009 Tagungsbände online verfügbar

Auch dieses Jahr waren CiL und LuFGi9 wieder auf der DeLFI, der 7. eLearning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik (DeLFi09), mit mehreren eigenen Beiträgen vertreten. Die Konferenz fand vom 14. bis 17. September gemeinsam mit der 14. europäischen Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW09) an der Freien Universität Berlin statt. Beide Tagungen ergänzten sich wunderbar und waren hervorragend organisiert! Während auf der GMW eher pädagogische und didaktische Aspekte des mediengestützten Lernens betrachtet wurden, fokussierte die DeLFI stärker technische Perspektiven. Es freut uns, dass alle Tagungsbände bereits im Volltext als PDF zum Download zur Verfügung stehen:

Die RWTH Aachen war auf der Konferenz mit einer Vielzahl von Beiträgen zum Thema eLearning vertreten: Im Rahmen des 3. Workshop E-Learning 2.0: “Web 2.0 and Social Software in Technology enhanced Learning“, der von Prof. Dr. Ulrik Schroeder mitorganisiert wurde, erörterten Mostafa Akbari, Georg Böhm und Prof. Dr. Ulrik Schroeder die “Unterstützung der Präsenzlehre in Blended Learning Szenarien mittels Microblogging”.

Zeitlich parallel berichteten Anna Lea Dyckhoff und Daniel Herding im Workshop „eLectures 2009 – Anwendungen, Erfahrungen und Forschungsperspektiven“ über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von “eLectures im Kontext eines Peerteaching-Kolloquiums”.

Weitere Veröffentlichungen im Rahmen der DelFI 2009 waren die Beiträge “Programmierungslehrveranstaltung unter der Lupe” von Eva Altenbernd-Giani, Prof. Dr. Ulrik Schroeder und Mostafa Akbari, “Feedback mit einem webbasierten Übungsbetrieb” von Patrick Stalljohann, Eva Altenbernd-Giani, Anna Dyckhoff, Dr. Philipp Rohde und Prof. Dr. Ulrik Schroeder sowie der Vortrag “Immer dazwischen – Offene Umgebungen für das lebenslange Lernen” von Dr. Ralf Klamma.

Die Podcasting-Plattform Podcampus

In diesem Beitrag möchte ich eine schöne Webseite vorstellen, die ich gerne aufsuche, um ansprechend aufbereitete Informationen zu finden, welche auch für die Lehre eingesetzt werden können. Bei der Webseite handelt es sich genauer gesagt um eine Podcasting-Plattform mit dem Namen “Podcampus”, welche vom Multimedia Kontor Hamburg betrieben wird.

Podcampus ist eine Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. Vorlesungen und interessante Einzelveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge.

Von wem werden diese Podcasts produziert? Es gilt:

Jeder Hochschuldozent, jeder Fachbereich, sowie Forschungs- und andere Bildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, Seminare oder Vorträge bei Podcampus einzustellen.

(via Über Podcampus-Webseite)

Meiner Erfahrung nach haben die meisten Beiträge eine sehr gute Qualität. Durch die Möglichkeit Beiträge, wie bei YouTube mit Sternchenlogik zu bewerten, kann man auch vor dem Zuhören und Zuschauen abschätzen, was einen erwartet.

Zudem ist das Themenspektrum der Podcasts vielfältig. Einführungsvorlesungen, Erläuterungen von Fachbegriffen, Tutorials zur Podcast-Erstellung … Es gibt viele spannenden Beiträge, die auch per iTunes oder RSS-Reader abonniert werden können, um immer zu wissen, welche neuen Podcasts online gestellt wurden.

Auch die RWTH ist durch PathoCast des Instituts für Pathologie der RWTH Aachen mit einigen Beiträgen in der Plattform vertreten. Ein gutes Beispiel ist der Video-Podcast Aortenklappenstenose, der den zweiten Preis im Podcast-Wettbewerb 2008 erhalten hat.