Schlagwort: eLearning-Workshop

Veranstaltungen und Wettbewerbe zum Thema eLearning im November 2011

14.11.2011: Bewerbungsschluss Wettbewerb eureleA 2012
2012 wird bereits zum achten Mal der European Award for Technology Supported Learning (eureleA) ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden dabei herausragende Projekte aus dem Bereich des technologiegestützten Lernens und Lehrens und diese als Best-Practice-Beispiele bekannt gemacht. Nutzer, Manager und Entwickler aus beliebigen europäischen Organisationen, die sich mit innovativen Konzepten des technologiegestützten Lernens und der Bildung befassen, können ihre Projekte einreichen. Besonders gewünscht sind Projekte, die aktuelle Trends wie technologiegestütztes Wissens- und Talentmanagement, Serious Games, gemeinschaftliche virtuelle Trainingswelten und die Nutzung von Social Media in der Bildung aufgreifen.

Der Bewerbungsschluss ist am 14. November. Im Falle einer Bewerbung ist eine Teilnahmegebühr von 200 Euro zu entrichten. Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Anmeldeformalitäten finden Sie unter eurelea.ice-karlsruhe.de.

16. November 2011: Medienwerkstatt “Erstellung von Podcasts”
Die Medienberatung des ZMI lädt am 16. November von 10 bis 14 Uhr zur nächsten Medienwerkstatt in der Reihe “Didaktik & eLearning”. In diesem Workshop geht es um die Erstellung von Podcasts für die Lehre. Es werden einfache Wege vorgestellt, wie Lehrinhalte als Podcast zur Verfügung gestellt werden können. In einem Theorieteil werden didaktische Szenarien und Best-Practice-Beispiele vorgestellt und erläutert, auf welche redaktionellen Aspekte und technischen Realisierungen bei der Podcasterstellung achtzugeben ist. In einem Praxisteil kann das neu erworbene Wissen direkt ausprobiert und mit Beispieldateien der erste eigene Podcast produziert werden.
Informationen und den Link zum Online-Anmeldeformular finden Sie hier.

17. November 2011: Bewerbungsschluss WissensWert-Ideenwettbewerb 2011
Noch bis zum 17. November können Beiträge zu den Themen “Freies Wissen”, “Freie Lizenzen” oder “Freie Software” zum WissensWert-Ideenwettbewerb eingereicht werden. Dieser wird zum zweiten Mal von der Wikimedia Deutschland-Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. organisiert. Es werden Fördersummen zwischen 500 und 5000 Euro an kreative und ideenreiche Bewerber verliehen zur Unterstützung und Umsetzung eigener Projekte zum Thema “Freies Wissen”.
Teilnahmeinformationen und Beispiele für prämierte Ideen des letzten Jahres finden Sie auf der Webseite des Wettbewerbs.

Fachforum Mobiles Lernen
Im November gibt es mehrere Fachtagungen, die “Mobiles Lernen” aufgreifen. Vorgestellt werden unterschiedliche Aspekte und Konzepte wie mobile Endgeräte (Smartphones, Tablet Computer, Netbooks) im Bereich Lernen und Lehren eingesetzt werden können.

16. November 2011, 10-16 Uhr: Hochschule Darmstadt
Info und Programm: PDF
Anmeldung und weitere Informationen: http://www.e-learning-hessen.de/fachforen

23. November 2011, 13.30-17 Uhr: Universität Kassel
Info und Programm: PDF
Anmeldung und weitere Informationen: http://www.e-learning-hessen.de/fachforen

Noch Plätze frei in eAssessment-Schulung

In der Schulung zu “eAssessment: Grundlagen des elektronischen Testens und Prüfens” am Freitag, 19.11.2010, 09:00-16:00 Uhr, sind noch Plätze frei. Die Schulung ist Bestandteil des Qualifizierungsangebots des Center for Doctoral Studies, ist aber offen für andere Interessenten. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Webseiten.

Rückblick auf die (Micro-)Blogging-Schulung

Am 30. April fand im SuperC der RWTH Aachen unsere Schulung zu (Micro-)Blogging in der Lehre statt. Petra Pointner vom Sprachenzentrum und Mostafa Akbari vom Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 stellten den etwa 20 Teilnehmenden in der Praxis erfolgreich erprobte Lehrszenarien vor, in denen unterschiedliche Microblogging-Systeme zum Einsatz kamen.

Während der Veranstaltung hatten die SchulungsteilnehmerInnen die Möglichkeit, über das System CoDaCo selbst sogenannte Tweets zu verschicken, die auf einer eigens dafür vorgesehenen Leinwand zu sehen waren:

Petra Pointner entdeckte 2009 im Rahmen der IATEFL-Konferenz das Microblogging-System Twitter für sich und begann, es in verschiedenen Englischkursen an der RWTH Aachen einzusetzen. Als wesentliche Vorteile stellten sich die Aktualität und die Möglichkeit der internationalen Vernetzung heraus. So ließen sich in Lehrveranstaltungen bei der Diskussion tagesaktueller Themen wie der Finanzkrise in Griechenland über Twitter auf einfache Weise auch die Meinungen Betroffener einholen, die live in die Diskussion mit einbezogen werden konnten und weitere Perspektiven auf das Thema aufzeigten. Mit Blick auf das Erlernen einer Fremdsprache können sich Studierende zudem sehr viel leichter idiomatische Ausdrücke aneignen. Ausführlich stellte Petra Pointner die verschiedenen Lehrszenarien auch auf der diesjährigen IATEFL-Konferenz vor, wie in diesen Videos zu sehen ist.

Mostafa Akbari stellte das System CoDaCo vor, das an verschiedenen Universitäten in großen Lehrveranstaltungen eingesetzt wird, um in diesen oft statischen Veranstaltungen mehr Kommunikation und Interaktion anzuregen. Dabei können die Studierenden während der Vorlesung via Handy, Laptop oder Netbook Fragen, Probleme, Kommentare etc. an das System senden. Die gesendeten Nachrichten werden für alle sichtbar auf einer eigenen Leinwand angezeigt. Zusätzlich sichtet ein Mitarbeiter die wichtigsten Fragen und bringt sie aktiv in die Veranstaltung ein. In diesem Szenario fiel es den Studierenden deutlich leichter sich zu beteiligen.

Fazit der Veranstaltung

Die Vorträge waren gerade aufgrund des Enthusiasmus von Petra Pointner und der praktischen Ausrichtung wirklich interessant. Gerade die Bildung von Netzwerken mit Menschen aus aller Welt, die neue, realitätsnahe Perspektiven auf aktuelle Problemstellungen eröffnen können, fand Anklang. Vor allem Projektaufgaben zu tagesaktuellen Themen könnten hiervon profitieren.

Allerdings litt die Veranstaltung unter Zeitnot, weshalb kein Raum mehr blieb für praktische Übungen. Auch die eigens dafür eingerichtete Twitterwall während der Schulung einzubinden, geriet etwas in Vergessenheit, so dass der Sinn dieser Einrichtung nicht deutlich wurde. Generell wurden Bedenken geäußert, ob eine solche zusätzliche Leinwand und das Verschicken von Nachrichten nicht eher ablenken. Problematisch erschien auch die Offenheit des Mediums. Nicht alle Studierenden wollen sich exponieren und weltweit lesbare Nachrichten verschicken. Je nach Veranstaltungszenario ist der Einsatz alternativer Technologien, wie die Nutzung geschützter Foren eines vorhandenen Lernmanagementsystems, möglicherweise erfolgreicher. Die didaktische und personelle Situation sollte daher vorrangig bestimmen, welche technologische Unterstützung gewählt wird.

Podcast-Produktionserfahrungen zu “L²P in verständlichem Deutsch”

Kürzlich haben wir hier im CiL-Blog das Video “L²P in verständlichem Deutsch” veröffentlicht. In diesem Blogbeitrag möchten wir nun berichten, wie dieses Video entstanden ist.

Wir wählten bewusst einen strukturierten Entwicklungsprozess, der sich an professionelle Vorgehensweisen anlehnte, um nicht nur ein ansprechendes Video zu produzieren, sondern darüber hinaus herauszufinden, welche Vor- und Nachteile dies gegenüber einer weniger professionell geplanten Adhoc-Produktion bringt.

Unsere einzelnen Entwicklungsschritte waren:

  • Brainstorming zur Themenfindung und Festlegung des Formats
  • Synopsis des Inhalts (+ Zielgruppe) in 4-5 Sätzen
  • Skizzierung eines groben comicartigen Storyboards für die ersten Szenen
  • Erstellung und anschließende Überarbeitung eines detaillierten Drehbuchs
  • Erstellung aller Zeichnungen basierend auf diesem Drehbuch
  • Einsprechen des Drehbuchs im Studio des Hochschulradio Aachen
  • Anfertigen der einzelnen Fotos basierend auf den Zeichnungen
  • Fotobearbeitung in einem Bildbearbeitungsprogramm
  • Zusammenfügen von Bildern, Audioaufnahme, Musik und anderen Geräuschen mit Hilfe einer Schnittsoftware
  • Einarbeitung von Feedback
  • Erstellung eines Intros und Outros
  • Produktion in einem geeigneten Format
  • Upload auf einer geeigneten Video-Plattform

Diese Schritte wurden natürlich zwischendurch um zahlreiche kleine Diskussionen, Feedbackrunden und Absprachen ergänzt.

Wie sieht unser Drehbuch im Detail aus? Nun, dass lässt sich am einfachsten am Original demonstrieren, welches Sie über diesen Link aufrufen können: Podcast-Drehbuch zu “L²P in verständlichem Deutsch”.

Der Zeitaufwand summierte sich schätzungsweise auf etwas mehr als eine 40-Stunden-Arbeitswoche, wobei wir alle keine Übung in Videoproduktion hatten und sich die Bearbeitung der unterschiedlichen Schritte aufgrund diverser anderer Projekte über mehrere Wochen verteilte. Beteiligt waren vier Personen (2 WiMi/2 Hiwi), die allein und/oder zu zweit Aufgaben wie “Drehbuch schreiben”, “Storyboard zeichnen”, “Audio einsprechen”, “filmische Umsetzung” und “Nachbearbeitung” übernahmen. Der Arbeitsaufwand betrug aber nicht für jeden eine Woche, sondern insgesamt (also etwa 2-3 Tage pro Person). Mit mehr Übung lässt sich der Zeitaufwand aber wohl deutlich reduzieren.

Folgende wesentliche Vorteile haben sich aus der beschriebenen Vorgehensweise ergeben:

  • die Aufgabenteilung funktionierte problemlos
  • jede/r hatte insgesamt einen geringeren Aufwand
  • es war eine gute Zusammenarbeit im Team möglich
  • alle hatten ein klares, ähnliches Bild vom Endprodukt
  • gute Audio- und Bildqualität als Resultat

Nachteile sind/waren jedoch z.B.:

  • Einzelschritte teilweise recht zeitaufwändig: z.B. Drehbuch-Erstellung
  • nicht immer hat man Zugang zu einem professionell ausgestatteten Aufnahmestudio

Unser Fazit:
Die Videoproduktion hat uns Spaß gemacht und wir wollen gern weiterlernen! Als nächstes werden wir eventuell ein etwas anderes Format wählen, z.B. um die Bedienung des Lehr- und Lernportals L²P zu erklären. Dann wird es sinnvoll sein, auch mal von den Zeichnungen abzuweichen und mit Hilfe von Screencapture-Programmen zu zeigen, was auf dem Bildschirm wirklich zu sehen ist. Wir möchten demnächst auch herausfinden, ob wir auch ohne ein detailliertes Drehbuch gut zusammenarbeiten und ein gutes Ergebnis erzielen können. Was wir immer beibehalten möchten, ist, bei der Ideenentwicklung (und Motivation) eines Podcasts kreativ zu sein, damit es später interessant ist, ihn bis zum Ende anzuschauen…

Wenn Sie Interesse daran haben,  selbst Podcasts für Ihre Lehrveranstaltungen zu produzieren, werfen Sie doch mal einen Blick in unser aktuelles Schulungsprogramm. Im Workshop Podcasting in der Hochschullehre sind noch einige Plätze frei!

Twittert mit uns im Microblogging-Workshop!

Morgen findet im Rahmen des CiL-Schulungs- und des CDS-Veranstaltungsprogramms ein spannender Workshop statt: Aktivierung von Studierenden mit (Micro-)Blogging-Anwendungen (15:30-17:00 Uhr), den Sie zum Teil auch online mitverfolgen können. Während des Workshops befassen wir uns mit Einsatzmöglichkeiten von Weblogs und Microblogs (z.B: Twitter) in der Lehre. Um gleich auch praktische Erfahrungen sammeln zu können, werden wir – neben den Präsentationen von Petra Pointner und Mostafa Akbari – auch eine Twitterwall an die Wand projizieren (so zumindest der aktuelle Plan).

Hierfür können wir das im Rahmen der Forschung von Mostafa Akbari entwickelte Tool “CoDaCo” einsetzen. CaDaCo sammelt Beiträge aus Twitter, die zu bestimmten Themen (Hashtags, wie z.B. #cilworkshop oder #cilws) geschrieben wurden. Während der Live-Veranstaltung kann über einen Beamer eine Übersicht (Twitterwall, siehe Abbildung) der aktuellen Tweets eingeblendet werden, wobei Fragen gesondert herausgefiltert und in eine eigene Spalte (rechts) einsortiert werden. Sowohl Teilnehmer/innen, die über einen Twitteraccount verfügen als auch Teilnehmer/innen, die noch keinen Account haben, können Kurzbeiträge (mit ca. 140 Zeichen) veröffentlichen. Für diesen Zweck gibt es zwei Ansichten: eine Web-Ansicht und eine Mobile-Ansicht für die Nutzung mit Mobilfunkgeräten.

Wir freuen uns, dass auch Teilnehmer/innen “von außen” an der Veranstaltung teilnehmen möchten! Sie können auch jetzt schon gerne Beiträge posten und dabei z.B. Fragen an Frau Pointner und Herr Akbari stellen. Nutzen Sie einfach die verlinkten Seiten oder verwenden Sie bei Nutzung Ihrer Twitter-Accounts die Hashtags #cilworkshop oder #cilws:

Noch Plätze frei im Microblogging-Workshop!

Wir möchten Sie auf die CDS-Veranstaltung zum Thema „Aktivierung von Studierenden mit (Micro-)Blogging-Anwendungen“ am Freitag, den 30.04.2010 von 15:30 bis 17:00 Uhr, aufmerksam machen.

In dieser interaktiven Schulung werden zunächst kurz die Begrifflichkeiten des Bloggens dargestellt und daran anschließend Einsatzmöglichkeiten von Weblogs und Microblogs (z.B: Twitter) in der Lehre aufgezeigt. Herr Mostafa Akbari (Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9) und Frau Petra Pointner (Sprachenzentrum) werden berichten wie sie ihre Lehrszenarien an der RWTH mit dem Einsatz von Twitter und ähnlichen Werkzeugen gestalten und über ihre Erfahrungen reflektieren. Im Anschluss daran werden Aspekte der praktischen Umsetzung dargestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beispielhaft erprobt sowie diskutiert.

Diese Veranstaltung ist für Lehrende und ForscherInnen auch daher interessant, weil zu beobachten ist, dass Web 2.0-Tools, wie Twitter, nicht nur in der Lehre, sondern auch auf Konferenzen zum Einsatz kommen, um Netzwerke mit anderen Wissenschaftlern knüpfen zu können. Sowohl Herr Akbari also auch Frau Pointner werden Ihnen über Ihre persönlichen Konferenz-Erfahrungen mit Twitter berichten.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier unter Veranstaltungen > Aktivierung von Studierenden mit (Micro-)Blogging-Anwendungen.

Als Vorgeschmack zum Workshop empfehlen wir Ihnen die folgenden aktuellen Videoaufzeichnungen:

eLearning an der GUtech in Oman

Die im Dezember 2006 gegründete German University of Technology in Oman (GUtech) in Muscat verfolgt in enger Kooperation mit der RWTH Aachen das Ziel, hochqualifizierte Bachelor und Master-Studierende auszubilden. Als zentrales eLearning-Zentrum der RWTH nahm das CiL vor einigen Wochen den Auftrag von Dr. Barbara Stäuble (Deputy Rector – Academic Affairs) an, drei eLearning-Workshops für GUtech-Dozierende vorzubereiten und vom 4.-6. Dezember in Muscat durchzuführen, um eLearning an der GUtech zu verankern.

GUtech-Logo

Anfang dieser Woche kehrten wir von der spannenden und erfolgreichen (eLearning)-Reise in den Oman nach Aachen zurück und möchten kurz von den eLearning-Workshops sowie unseren Erfahrungen berichten.

Neben Treffen mit Herrn Prof. Dr. Rauhut, Frau Dr. Stäuble und Herrn Dr. Hilgers bestand unser Reiseprogramm aus drei Workshop-Tagen mit eLearning-interessierten Dozenten und Dozentinnen der GUtech.

Tag 1:
Introduction to E-Learning: Term, Trends and Technologies
Workshop W1: Technology-enhanced Learning

Tag 2:
Workshop W2: E-Lectures and Authoring Tools

Tag 3:
Workshop W3: E-Assessment

Die GUtech-MitarbeiterInnen interessierten sich insbesondere für die Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen mit Techsmith Camtasia, für den Einsatz von Adobe Connect als Webconferencing Tool für den Import von Fernlehre aus Aachen sowie für die Nutzung von L²P. Der Workshop zum didaktisch begründeten Design von interaktiven Tests stieß ebenfalls auf großes Interesse. So bot das Programm für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unterschiedliche Highlights. Wir sind nun gespannt inwiefern die Workshops dazu führen werden, dass die Lehrenden der GUtech ihre Lehre mit eLearning anreichern.

Sie können sich gerne an uns wenden, wenn Sie mehr Informationen zu den konkreten Inhalten der Workshops erhalten möchten oder an Workshops dieser Art interessiert sind.

Einfache Vorlesungsaufzeichnung mit Camtasia Studio

Kommende Woche finden die nächsten Termine unserer eLearning-Workshop-Reihe statt. Neben einer Schulung zur Erstellung von eTests mit Moodle in L²P, werden wir einen Workshop dem Thema “Vorlesungsaufzeichnung mit Camtasia” widmen.

Viele Lehrende verwenden in ihren Vorlesungen bereits elektronische Folien (PowerPoint, PDF etc.) und präsentieren diese durch Laptop und Beamer. Was aber viele nicht wissen: der Vortrag kann leicht und ohne großen technischen Aufwand elektronisch aufgenommen werden, so dass er den Studierenden später als eLecture-Video (Podcasts, Vodcast etc.) online zur Verfügung gestellt werden kann. Durch Werkzeuge wie Camtasia werden diese Vorlesungs-Aufzeichnung spielend einfach: es genügt, ein Mikrofon an den Laptop anzuschließen und die Aufnahme zu starten. Der Lehrende kann sich dabei voll und ganz auf seinen Vortrag konzentrieren.

In dem Workshop werden die Grundkenntnisse der Vorlesungs-Aufzeichnung mit Hilfe von Camtasia vermittelt. RWTH-Lehrende, die an dem Workshop teilnehmen möchten, können sich bis Mittwoch formlos durch eine E-Mail anmelden [mehr Infos].

Wer sich jetzt noch fragt “Warum soll ich überhaupt meine Vorlesungen aufzeichnen?” findet vielleicht im Blogartikel “Vorteile der Vorlesungsaufzeichnung in der Lehre” motivierende Begründungen.

Start unserer eLearning-Workshop-Reihe

Am Mittwoch, den 27.08.08, haben wir unsere eLearning-Workshop-Reihe mit der Schulung “Erstellung interaktiver eLearning-Lerneinheiten mit Captivate” – einer Einführung in das Autorenwerkzeug Captivate – gestartet (zum Captivate L²P-Lernraum).

Capitvate eignet sich gut für die Aufnahme von Bildschirmaktivitäten jeglicher Art (Screencapturing) sowie für die Erstellung interaktiver Lerneinheiten mit Quiz bzw. Testfragen. Die mit dem Werkzeug produzierten Ergebnisse können dann in der Lehre z.B. in L²P-Lernräumen eingebunden werden. So kann z.B. auf einfache Weise eine Software vorgestellt werden, die von Studierenden in Übungsaufgaben genutzt werden soll.

Unsere weiteren eLearning-Workshop-Themen und Termine kündigen wir auf den CiL-Webseiten an. Voraussichtlich wird im Wintersemester 08/09 auch ein zweiter Captivate-Workshop stattfinden. Falls Sie als RWTH-Angehörige Interesse an einer Captivate-Schulung haben, können Sie uns gerne kontaktieren! Wir vereinbaren gerne einen Termin mit Ihnen.