Schlagwort: e-teaching.org

Wie aktiviert man Studierende in Großvorlesungen: Das elektronische Abstimmungssystem ARSnova

Eine Vielzahl von Untersuchungen zeigt, dass Lernende vor allem durch eigene Aktivität lernen. Die Veranstaltungsform Vorlesung ermöglicht das in aller Regel gerade nicht, sondern verurteilt das Auditorium zu weitgehender Passivität. Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden findet hier kaum statt, bspw. aus Schüchternheit, vor einem großen Publikum eine Frage zu stellen. Ein schon länger praktizierter Ansatz, Studierende insbesondere in sehr großen Vorlesungen stärker einzubinden und ihnen Gelegenheit zu aktiver Teilnahme zu bieten, sind Classroom-Response- oder Audience-Response-Systeme.  Dabei stellt der/die Dozierende im Verlaufe der Vorlesung in bestimmten Abständen Multiple-Choice-Fragen ans Auditorium. Die Teilnehmenden wählen über Handsender – sogenannte Clicker – die ihrer Meinung nach korrekte Antwort aus. Diese werden gesammelt, ausgewertet und visualisiert. Das Ganze kann außer zur Beantwortung von Wissensfragen natürlich auch einfach zur Meinungsumfrage benutzt werden.

Beispielszenarien dazu finden sich nach erfolgreicher Einführung in den USA mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum:

Der Vorteil solcher Audience-Response-Systeme liegt also darin, dass sich die Studierenden stärker in den Ablauf der Veranstaltung einbinden lassen. Es ist mit diesen Systemen aber weiterhin nicht möglich, selbst Fragen zu stellen, Kommentare abzugeben oder um die Wiederholung eines noch nicht verstandenen Zusammenhangs zu bitten. Das bieten erst Weiterentwicklungen des ursprünglichen Ansatzes wie das Open Source Audience Response System “ARSnova”, entwickelt von der Fachgruppe WebMedia des Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik der TH Mittelhessen, das kürzlich im Blog des Informationsportals e-teaching.org vorgestellt wurde.

Analog zu den bekannten Systemen können Fragen ans Auditorium gestellt werden, die anonym via Laptop oder Smartphone beantwortet werden. Die Antworten werden als Balkendiagramm aufbereitet und wie die Fragen per Beamer projiziert. Das Neue am mobilen System “ARSnova” ist die Feedback-Funktion, die es den Zuhörern während der Vorlesung ermöglicht, anonym und zu jedem Zeitpunkt dem Dozenten Rückmeldung über sein Tempo zu geben und selbständig Fragen zu stellen.

ARSnova hebt sich von anderen freien ARS-Apps nicht nur duch das einfach zu handhabende Design ab, sondern auch durch das didaktische Konzept dahinter. Um zum Feedback-Panel zu gelangen, muss der Nutzer nur die Session-ID eingeben, eine Registrierung und E-Mail-Freischaltung ist nicht nötig.

Die Software ist Open Source unter der GNU-GPL-Lizenz und kann als Software as a service kostenlos von jeder Hochschule genutzt werden. Einen Eindruck von der Software kann man sich hier machen. Zur Ansicht wird ein WebKit-Browser benötigt, bspw. Google Chrome oder Apple Safari. Ansprechpartner für interessierte NutzerInnen ist Prof. Klaus Quibeldey-Cirkel. Weitere grundlegende Informationen zum Einsatz von elektronischen Abstimmungssystemen in der Hochschullehre bietet ein Artikel auf e-teaching.org.

Online-Schulung auf e-teaching.org: Online-Events organisieren und durchführen am Beispiel Adobe Connect

Auf dem eLearning-Informationsportal e-teaching.org steht die letzte Online-Schulung des Themenspecials “Tools, Tools, Tools …?!” an. Am Montag, 6. Februar, 14-15 Uhr, stellen Markus Schmidt und Joachim Wedekind das webbasierte Kommunikationstool Adobe Connect vor. Mit Connect lassen sich bspw. Sprechstunden, Expertenvorträge oder Diskussionsrunden in Form einer Webkonferenz als Online-Veranstaltungen durchführen. Die Kommunikation (und Kollaboration) zwischen den Teilnehmenden erfolgt dabei über verschiedene Kanäle: Audio, Video, Chat, gemeinsames Whiteboard oder Umfragen, die um weitere Funktionalitäten etwa zum Austausch von Materialien ergänzt werden.

http://www.flickr.com/photos/wongjunhao/2761709029/

Quelle: Flickr.com, xcode Lizenz: CC: BY-NC-ND 2.0

Der reibungslose Ablauf einer solchen Veranstaltung erfordert im Vorfeld jedoch einiges an Vorbereitung: Termine finden, die Software und ihre Bedienung testen, den Ablauf gliedernde Texte abstimmen, die Zielgruppe informieren und den Zugang zur Veranstaltung regeln etwa zählen zu den Aufgaben, die vorab abgearbeitet werden müssen. In ihrer Online-Schulung “Online-Events organisieren und durchführen am Beispiel Adobe Connect” gehen Schmidt und Wedekind auf die wichtigsten Stolpersteine ein. Zudem zeigen sie auf, wie sich eine Connect-Sitzung sinnvoll nachbereiten und eine Aufzeichnung sowie die verwendeten Materialien zur Verfügung stellen lassen.

Die Schulung wird selbst mit Connect durchgeführt. Die Praxis-Erfahrungen von mittlerweile 70 Connect-Veranstaltungen – Vorlesungen, Podien und Schulungen – auf e-teaching.org sind daher ebenfalls Thema der Veranstaltung. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie den Link zum Connect-Login gibt es hier.

Veranstaltungen zum Thema eLearning im Januar 2012

26.-27.01.2012: Studium 2020 – Positionen und Perspektiven

In der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften findet an diesem Datum die Tagung “Studium 2020-Positionen und Perspektiven” statt. Es werden Positionen und Perspektiven zu den Herausforderungen und Handlungsimplikationen für die Hochschulbildung diskutiert und entwickelt. Als Anstoß können u.a. die folgenden Fragen dienen: “Welche Rahmenbedingungen brauchen Hochschulen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen 2020? Wie heterogen stellen sich die Anforderungsprofile der Studierenden dar? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Strategie der Hochschule sowie für die didaktische und mediale Gestaltung der Studienangebote? Wo liegen Chancen und Grenzen hinsichtlich einer konsequenten Öffnung zwischen grundständigen und weiterbildenden Studienangeboten?”

Den Impuls für die Tagung gaben die empirischen Befunde sowie Erkenntnisse aus den Vergleichsstudien und Innovationsprojekten des BMBF-geförderten Verbundprojekts Stu+Be – Studium für Berufstätige – Erfolgsfaktoren für Lifelong Learning an Hochschulen. Die am Stu+Be-Projekt beteiligten Lehrstühle richten die Veranstaltung aus.

Weitere Informationen sind auf der Seite von Studium 2020 zu finden.

31.01.-02.02.2012: LEARNTEC 2012
Dieses Jahr feiert die LEARNTEC (Internationale Leitmesse und Kongress für professionelle Bildung, Lernen und IT) in Karlsruhe ihr 20. Jubiläum. Viele wichtige Anbieter für eLearning-Lösungen und professionelle Bildung stellen dort aus. Besucher können sich über die aktuellsten Angebote und Trends für eLearning und professioneller Weiterbildung dort informieren. Außerdem gibt es zahlreiche Informationen über Themen wie Mobile Learning, Blended Learning, Serious Games, Social Media und viele mehr. Neben der Messe bietet die LEARNTEC ein umfassendes Rahmenprogramm mit Fachvorträgen und Best-Practice-Beiträgen direkt in der Fachmesse.

Informationen, Aussteller und weitere Messe/Kongressinformation sind auf der offiziellen LEARNTEC-Webseite zu finden.

An den beiden folgenden Montagen setzt schließlich das Informationsportal e-teaching.org sein Themenspezial “Tools, Tools, Tools …?!” fort. Am 9. Januar, um 18 Uhr, erläutert Torsten Larbig die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Audioboo. Audioboo ist ein Online-Portal vergleichbar der Videoplattform YouTube, mit dem sich Audiobeiträge direkt online aufzeichnen und bereitstellen lassen. e-teaching.org-Spezial: Tools, Tools, Tools ...?!Eine Woche später, am 16 Januar um 14 Uhr, führt Markus Schmidt in die Benutzung von Prezi ein. Das ist eine Präsentationssoftware, die zwei potentielle Vorteile bietet gegenüber dem etablierten PowerPoint. Zum einen funktioniert sie webbasiert und kommt daher ohen die Installation zusätzlicher Software aus. Zum anderen löst sich Prezi von der typischen linearen Folienabfolge in PowerPoint zugunsten einer Fläche, auf der die Themenpunkte angeordnet werden und über Zoom und Bewegung herangeholt werden können. Auf diese Weise bieten sich nicht nur mehr Gestaltungsmöglichkeiten, es lassen sich auch Zusammenhänge zwischen Themenbereichen leichter räumlich darstellen.

Bei beiden Veranstaltungen handelt es sich um Online-Schulungen. Mehr Informationen dazu hier und hier.

Fachspezifische Unterschiede im eLearning

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Fachdisziplinen der Hochschulen im Hinblick auf ihr Verständnis von Hochschullehre? Und was bedeutet das für den Aufbau von eLearning-Strukturen? Dem geht Simone Haug in ihrem Artikel “Die Bedeutung von Fachspezifik in E-Learning-Support & Praxis” nach, nachzulesen auf dem Informationsportal e-teaching.org. Trotz eines allgemeinen Trends zu mehr Lernerzentrierung weichen die Fachdisziplinen in puncto Lehransätze, Rollenverständnis und Kompetenzerwerbsziele teils stark voneinander ab. Aus diesem Grunde setzen einige Hochschulen auf zentrale eLearning-Supportstellen, die eine Ebene tiefer von eLearning-Koordinatoren unterstützt werden, die an den einzelnen Fakultäten angesiedelt sind und eine fachspezifischere Beratung übernehmen können.

Auch die RWTH Aachen University wird in dem Artikel erwähnt, allerdings nur mit dem CiL als zentraler eLearning-Supportstelle. Freilich gibt es auch in Aachen an einigen Fakultäten Koordinatoren, die sich um Fachbelange kümmern. So betreibt die eLearning-Koordinationsstelle der Philosophischen Fakultät ein eigenes Blog, das Audiovisuelle Medienzentrum der Medizinischen Fakultät produziert eigene Medien für die Lehre und die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften betreibt zusätzlich zum hochschulweiten Lehr- und Lernportal L²P ein Modul, über das Übungs- und Prüfungssystem Dynexite.

“Gender Mainstreaming und Diversity im E-Learning” auf e-teaching.org

Das Portal e-teaching.org hat seiner umfangreichen Sammlung an Informationstexten zu eLearning ein neues Thema hinzugefügt: Gender Mainstreaming und Diversity im E-Learning.

Untersuchungen wie die ARD-ZDF-Onlinestudie oder die JIM-Studie und die KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest belegen, dass die Internetnutzung für die Deutschen mittlerweile zum Alltag gehört, zugleich jedoch Faktoren wie Geschlecht, Alter, Nationalität, wirtschaftliche Verhältnisse, sozialer und kultureller Hintergrund etc. die Art und Weise der Nutzung des Internets und anderer digtaler Medien beeinflussen.

Dieser Befund zeigt, dass beim Einsatz von digitalen Medien in der Lehre von unterschiedlichen Voraussetzungen seitens der Lernenden ausgegangen werden muss. Der Beitrag auf e-teaching.org stellt ausgehend hiervon

Hintergrundinformationen, Verfahrensweisen und Anwendungsvorschläge in Zusammenhang von Diversität, Gender Mainstreaming – der Sicherstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern – und E-Learning vor: Wie zeigen sich überhaupt Ungleichheiten im E-Learning? Wie entstehen sie? Und was können Lehrende bei der Konzeption und Durchführung ihrer Veranstaltungen tun, um solche Benachteiligungen zu vermeiden?

Es geht dabei nicht allein um die

Vermeidung von Diskriminierung, den Ausgleich von Nachteilen oder eine “Vereinheitlichung” von unterschiedlichen Voraussetzungen. Ein wichtiges Ziel ist auch, die Vielfalt der Lernenden als wichtige Ressource anzuerkennen und zu bewahren.

Der Artikel ist hier zu finden.

Neues Themenspecial bei e-teaching.org: E-Teaching – fachspezifische Perspektiven

Das Informationsportal e-teaching.org hat am 6. Juni ein neues Themenspecial gestartet. “E-Teaching – fachspezifische Perspektiven” versammelt Artikel, Erfahrungsberichte und eine Online-Eventreihe. Zudem können die Leser über eine Umfrage ihre eigenen Erfahrungen einbringen.

e-teaching.org-Themenspecial

Im Zentrum des Specials steht die Frage, wie sich eLearning-Angebote und die Anforderungen daran in den verschiedenen Fachdisziplinen unterscheiden. Wie sieht eLearning in der Mathematik aus, wie in Geschichte, Medizin oder Geologie? Welche Medien werden in welcher Weise eingesetzt? Benötigen die Fachdisziplinen einen eigenen, fachspezifischen Support oder reichen zentrale Unterstützungseinrichtungen?

Ein wesentliches Element der e-teaching.org-Themenspecials ist der Blick auf die eLearning-Praxis an den Hochschulen, zusammengefasst in den Erfahrungsberichten. Dr. Elmar Lau (FH Köln) erläutert “Lernkontrollen mittels E-Learning im Fachbereich Mathematik”, Lars Charbonnier (HU Berlin) und Norbert Wenderdel (Universität Frankfurt) berichten über den Einsatz von Wikis und Social Software in der Theologie und Sonja Burgauer, Oliver Lang und Ute Nunnenmacher (PH Thurgau) schildern ihre Erfahrungen mit eLearning bei der Vermittlung von Sporttheorie.

Die Online-Events starten am 20. Juni, wenn Jun.-Prof. Kerstin Mayrberger (Universität Mainz), Brigitte Grote und Jeelka Reinhardt (beide CeDiS FU Berlin) die Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Thema “E-Learning und Fachkulturen” vorstellen. Weitere Events folgen am 29. Juni, 4. Juli, 11. Juli und 18. Juli. Alles Wissenswerte dazu hier.

Ein neues Element des Specials ist die Online-Umfrage. Damit sollen “konkrete Daten über fachspezifische Unterschiede beim Einsatz von E-Learning an Hochschulen im deutschsprachigen Raum” erfasst werden. Eingeladen zur Teilnahme sind Dozierende, Studierende und andere Hochschulangehörige (bspw. aus der eLearning-Beratung). Die Umfrage läuft bis zum 31. Juli 2011.

e-Teaching.org Ringvorlesung: E-Learning-Kooperationen hochschulintern und -extern

Die nächste Ringvorlesung von e-Teaching.org findet am 16.05.11 um 14:00 Uhr mit Prof. Dr. Ulrik Schroeder (LuFGi9, RWTH Aachen) und Dr. Philipp Rohde (CiL, RWTH Aachen) zum Thema “E-Learning-Kooperationen hochschulintern und -extern” statt.

Am CiL an der RWTH Aachen bestehen E-Learning-Kooperationen mit verschiedenen hochschulinternen und -externen Partnern. In ihrem Vortrag geben Prof. Dr. Ulrik Schroeder und Dr. Philipp Rohde einen Überblick über die unterschiedlichen Kooperationen und Projekte.

Das CiL hat als zentrales eLearning-Kompetenzzentrum der RWTH Aachen 2006 seine Arbeit aufgenommen und ist als Stabstelle des Rektorats zentral verankert. Die Initiative zur Gründung des Zentrums ging von der E-Learning AG der Hochschule aus; als Konsequenz wurde die Konzeption der Einrichtung in enger Kooperation mit den verschiedenen Akteuren im Bereich E-Learning umgesetzt.

Prof. Dr. Ulrik Schroeder, Wissenschaftlicher Leiter und Dr. Philipp Rohde, Geschäftsführer der Einrichtung, werden in ihrem Online-Vortrag aufzeigen, welche Kooperationen zwischen dem CiL und verschiedenen Einrichtungen innerhalb der Hochschule sowie zu Partnern aus der Wirtschaft bestehen und inwiefern eine Einrichtung wie das CiL davon profitieren kann.

Vortrag: E-Learning-Kooperationen hochschulintern und -extern
Beginn: Montag, 16.05.11 um 14:00 Uhr

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen zur Online-Veranstaltung sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/.

Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben. Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

Europäisches Netzwerk STELLAR zu Gast bei e-teaching.org

Im e-teaching.org-Online-Event im Rahmen des aktuellen Themenspecials „E-Learning-Kooperationen“ stellt sich am Montag, 07. März 2011, das europäische Exzellenznetzwerk zu technologie-unterstütztem Lernen STELLAR vor.

Tübingen, 02.03.2011. Den Auftakt zur Online-Event-Reihe im Rahmen des aktuellen Themenspecials „E-Learning-Kooperationen” des Informationsportals e-teaching.org macht das europäische Netzwerk STELLAR. STELLAR steht für „Sustaining Technology Enhanced Learning Large-scale multidisciplinary Research”. Das europäische Exzellenznetzwerk wird von der Open University (UK) koordiniert und ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms, in dem sich die in Europa führenden Institute mit dem Forschungsschwerpunkt technologie-unterstütztes Lernen (TEL) zusammengeschlossen haben. Aufbauend auf den zwei vorangegangenen Netzwerken Kaleidoscope und Prolearn ist es ein Ziel des Projekts, die vielfältige Forschungslandschaft auf diesem Gebiet zu vereinheitlichen und forschungsstrategisch voranzubringen. Darüber hinaus stellt eseine Zukunftsagenda für den Bereich des technologie-gestützten Lernens auf.

Prof. Dr. Ulrike Cress und Nina Heinze, M.A. (beide Institut für Wissensmedien, Tübingen) sowie Dipl.-Psych. Christine Plesch (Universität Freiburg) stellen das Projekt im Rahmen der e-teaching.org-Ringvorlesung aus unterschiedlichen Perspektiven vor: Prof. Dr. Ulrike Cress und Nina Heinze gehen auf Rahmenbedingungen und Herausforderungen ein, die ein Projekt bzw. Forschungsnetzwerk auf europäischer Ebene mit sich bringt und stellen Möglichkeiten der Beteiligung im Rahmen des STELLAR-Netzwerks vor. Christine Plesch präsentiert erste Ergebnisse der STELLAR Delphi-Studie, einer Expertenbefragung zu zukünftigen Trends in technologie-gestützem Lernen: Welche Entwicklungen im Bereich des technologie-gestützten Lernens sehen die Experten weltweit? Wo sehen die Experten Spannungsfelder im Umgang mit TEL, die jetzt und in Zukunft relevant sind?

Der Online-Vortrag findet am Montag, 7. März 2011, um 14 Uhr statt.

Die Online-Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Teilnehmende haben die Möglichkeit, während der Veranstaltung im Chat Fragen an die Referentinnen zu stellen. Die Aufzeichnung wird nach der Veranstaltung auf www.e-teaching.org zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zu den Online-Events sowie zum Login finden Sie in der e-teaching.org Community: www.e-teaching.org/community

Kontakt & weitere Information e-teaching.org:
Koordination Themenspecial: Dr. Anne Thillosen (a.thillosen@iwm-kmrc.de), Tel: 07071/979-106
Sekretariat e-teaching.org: Christine Renz (c.renz@iwm-kmrc.de), Tel: 07071/979-104

e-teaching.org-Podium: Gemeinsam stark nach den nationalen Förderprogrammen

Auch nach den großen E-Learning-Förderprogrammen gibt es in Österreich, der Schweiz und Deutschland eine aktive E-Learning-Community, bei deren Organisation ganz unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. In einem internationalen Online-Podium am Montag, 15.11.2010 um 14:00 Uhr präsentieren Experten aus diesen drei Ländern auf www.e-teaching.org ihre Modelle von E-Learning-Communities und stellen sich den Fragen der Podiumsteilnehmer/-innen.

Tübingen, 10.11.2010. Im Rahmen der großen E-Learning-Förderprogramme entstanden in Österrreich, der Schweiz und Deutschland zahlreiche E-Learning-Projekte sowie Initiativen und Einrichtungen zur Unterstützung und Stärkung der E-Learning-Community. Nach Auslaufen der Fördermittel musste nach alternativen Organisationsformen gesucht werden, mittels derer sich die bestehenden Communities auch in Zukunft unterstützen lassen.

Im e-teaching.org Online-Podium stellen Dr. Rolf Brugger (eduhub, Schweiz), Ortrun Groeblinger (fnm Austria) und Dr. Christoph Rensing (httc Hessen) die in ihrem Land praktizierten Organisationsmodelle zur Unterstützung von E-Learning-Akteuren vor. So ist in der Schweiz eduhub die Anlaufstelle und Plattform für alle, die mit E-Learning im Hochschulbereich zu tun haben. In Österreich übernimmt der Verein fnm Austria die Community-Pflege. Da es in Deutschland keine bundesweite Initiative gibt, wird stellvertretend der Ansatz aus Hessen präsentiert. Dort ist das Hessische Telemedia Technologie Kompetenz-Center (httc Hessen) für den Austausch der E-Learning-Community auf Länderebene zuständig.

Zur Vorbereitung stehen folgende Portalinhalte auf www.e-teaching.org zur Verfügung:

Eine ausführliche Darstellung der nationalen E-Learning-Förderprogramme in Österreich und der Schweiz finden Sie hier: http://www.e-teaching.org/projekt/politik/politiken/. Eine Übersicht über die Entwicklung der E-Learning-Länderinitiativen in Deutschland von 1970 bis heute bieten wir Ihnen hier: http://www.e-teaching.org/projekt/politik/foerderphasen/.

Einen Überblick über die E-Learning-Einrichtungen und Initiativen verschiedener Bundesländer in Deutschland erhalten Sie auf der Seite: http://www.e-teaching.org/news/kontaktadressen/initiativen/Initiativen_Laender/.

Beginn der Podiumsdiskussion: Montag, 15.11.2010 um 14:00 Uhr

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/.

Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben.

Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.

e-teaching.org-Schulung: Vorlesungsaufzeichnungen leicht gemacht

Tübingen, 13.07.2010. Bereits seit 15 Jahren werden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Vorlesungen aufgezeichnet und die zu diesem Zweck eingesetzten Softwaretools kontinuierlich weiterentwickelt.

Gegenwärtig werden die Programme Camtasia und Lecturnity (das aus eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten hervorging) in unterschiedlichen Lehrumgebungen genutzt: Das Electures-Portal erlaubt die Archivierung von Veranstaltungsaufzeichnungen aus verschiedenen Fakultäten und stellt diese den Studierenden online zur Verfügung. An der Technischen Fakultät wird zusätzlich das Electures-Wiki eingesetzt, das Vorlesungsaufzeichnungen mit Wikis verbindet.

Dr. Nicole Wöhrle von der Servicestelle E-Learning und Christoph Hermann vom Institut für Informatik der Universität Freiburg zeigen in ihrer Online-Schulung, wie die Aufzeichnungsprogramme Lecturnity und Camtasia optimal in der Hochschullehre eingesetzt werden können. Außerdem berichten sie von ihren persönlichen Erfahrungen bei der Beratung und Betreuung der Lehrenden und stellen technische Weiterentwicklungen der Programme vor.

Beginn der Vorlesung: Montag, 19.07.2010 um 14:00 Uhr.

Die Online-Schulung ist die letzte Veranstaltung des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „E-Lectures“: http://www.e-teaching.org/specials/e-lectures

Zur Vorbereitung steht ein e-teaching.org-Erfahrungsbericht der Universität Freiburg online zur Verfügung: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/vl_aufzeichnung_uni_freiburg

Im Community-Bereich können Sie weitere Informationen sowie den Login-Zugang abrufen: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/schulung/.
Der Login wird ab 13:45 Uhr freigegeben. Die Teilnahme an den Live-Events von e-teaching.org ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und kann anschließend auf www.e-teaching.org abgerufen werden.