Schlagwort: didaktik

Portfolios im Modellstudiengang Medizin der RWTH Aachen

Portfolios und ihre elektronische Variante ePortfolios sind unter dem Stichwort lebenslanges Lernen ein hoch gehandeltes Thema in aktuellen Bildungsdiskussionen. Lisa Thomann hat sich in Ihrer Doktorarbeit am Institut für Medizinische Informatik des Universitätsklinikums Aachen mit dem Thema befasst und ihre Ergebnisse kürzlich in einem Kolloquium vorgestellt. Für die Arbeit mit dem Titel “Portfolio im Modellstudiengang Medizin der RWTH Aachen – Intention bei Einführung, Statusanalyse und Ermittlung der studentischen Anforderungen zur Implementierung eines elektronischen Portfolios” hat Thomann Interviews mit Dozierenden geführt und in einer Online-Umfrage Studierende befragt, um zum einen den Erfolg des bestehenden papierbasierten Portfolios des Modellstudiengangs Medizin zu untersuchen und zum anderen auf Basis der studentischen Bedürfnisse Modifikationen dafür vorzuschlagen sowie Anforderungen an ein noch einzuführendes ePortfolio-System zu entwickeln.

In ihrem Vortrag stellte Thomann zunächst verschiedene (e)Portfoliotypen, deren Anwendungsgebiete, den Erstellungsprozess eines Portfolios und die Vor- und Nachteile eines elektronischen gegenüber einem herkömmlichen Portfolio vor. Anschließend beschrieb sie Einbettung und Ziel der Portfolios im Modellstudiengang Medizin. Funktion der Portfolios sollte hier sein, als Organisationshilfe die verschiedenen Aktivitäten der Studierenden zu dokumentieren und dadurch die Kontrolle des persönlichen Studienfortschritts zu ermöglichen, die Reflexion des eigenen Handelns inklusive der individuellen Lernstrategien anzuregen, ihre Eigenverantwortung zu stärken und ihr (selbst-)kritisches Denken zu fördern, den Modellstudiengang selbst aktiv mitzugestalten, Softskills zu entwickeln und die Studierenden auf das lebenslange Lernen vorzubereiten. Mentoren sollten außerdem beim Umgang mit den Portfolios helfen.

Picture: cirox (http://www.flickr.com/photos/cirox/4273614909/), cc: by-nc-nd 2.0

Nach diesen Vorarbeiten führte Thomann strukturierte Interviews mit dem Modellstudiengangsleiter und dem Jahrgangskoordinator des 1. Studienjahres, um herauszufinden, ob die Zielvorgaben aus ihrer Sicht erreicht wurden. Im Vergleich zum Soll-Zustand ergab sich hieraus, dass die Studierenden mangels einer Einführungsveranstaltung zu wenig über Sinn und Zweck der Portfolios informiert waren und wohl auch dadurch die Portfolios mehr als Organisationstool und Werkzeug zur Veranstaltungsbeurteilung denn als Anstoß zur Reflexion des eigenen Tuns genutzt wurden. Es wurde eher in der Gruppe über die Veranstaltung kommuniziert und diese bewertet als dass sich die Studierenden mit ihrem eigenen Lernen auseinandersetzten. Akademische Mentoren, die Hilfestellungen hätten geben können, gab es entgegen der ursprünglichen Planung keine, persönliche Betreuungsangebote wurden nur von “Problemfällen”, aber nicht in der Breite genutzt.

Abgefragt wurden außerdem die Einstellungen zu Portfolio und ePortfolio. Dabei wurden als Vorteile des ePortfolios die stets mögliche Aktualisierung und die mögliche Einbindung weiterer Funktionen genannt. Außerdem sei ein solches System gegenüber dem arbeitsaufwendigen und kostenintensiven papierbasierten Portfolio zeitgemäßer durch die Einbindung von IT. Als Nachteile des ePortfolios wurden angegeben, dass es vergleichsweise abstrakt bleibe und elektronische Leistungsnachweise derzeit nicht anerkannt würden.

In einer quantitative und qualitative Befragungsmethoden kombinierenden Online-Umfrage unter Studierenden des 4. Semesters Humanmedizin (n=234) versuchte Thomann anschließend herauszufinden, wie die Studierenden die Arbeit mit dem Portfolio beurteilten und welche Anforderungen sie an ein (e)Portfolio hätten. Auch die Studierenden sahen dabei das bestehende Portfolio überwiegend als Organisationswerkzeug und Möglichkeit, Scheine und Zertifikate gebündelt abzulegen. Nur ein kleiner Teil der Befragten verband das Portfolio mit Dingen wie lebenslanges Lernen, Förderung der Lernkompetenz oder Setzen und Erreichen von Lernzielen. Hier kommt zum Tragen, dass vielen Studierenden der Sinn eines Portfolios und ebenso die im Modellstudiengang damit verbundene Zielsetzung nicht ausreichend bekannt war. Trotz dieses Informationsdefizits hielten annähernd zwei Drittel der Befragten das bestehende Portfolio für nützlich.

Passend zu diesem Bild nannten die Studierenden, befragt nach den persönlichen Anforderungen an ein ePortfolio, mit großer Mehrheit das Sammeln, Organisieren und Selektieren von Lernmaterial und das Planen. Etwa die Hälfte wünschte Feedback durch Mentoren, 45% Kommentarmöglichkeiten für Kommilitonen, ebenso viele das Setzen von Zielen, etwa 42% nannten die Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Lernens als Anforderung. Nur ein Drittel wünschte sich die Möglichkeit, das gesammelte Material zur Präsentation für Dritte – v.a. bei Bewerbungen – nutzen oder das Portfolio mit Web-2.0-Plattformen wie bspw. Blogs vernetzen zu können. Gerade dieser in Diskussionen um die Zukunft der Lehre so häufig zu findende Punkt der Öffnung nach außen wurde häufiger neutral gesehen, der Punkt der Vernetzung sogar häufiger abgelehnt. Hier kann man vermuten, dass die Nutzung für das berufliche Vorankommen noch naheliegt, eher privat genutzte Blogs und Social Communities aber nicht als der geeignete Ort für die Präsentation eines Portfolios angesehen werden.

Das ePortfolio sollte, so die Studierenden, gut strukturiert, einfach und schnell zu bedienen und informativ sein bei einem Zeitaufwand von maximal 1 Stunde pro Woche für die Pflege. Wichtig waren den Studierenden auch die Programmstabilität und Datensicherheit, verbunden mit dem Wunsch nach offiziell gültigen eDokumenten. Wichtig war ihnen vor allem, dass die unterschiedlichen Inhalte und Dokumentformate integrierbar sind, damit das Portfolio aktuell und vollständig ist.

Vervollständigt wird Thomanns Arbeit durch einige, der einschlägigen Literatur entnommene und auf die Situation des Modellstudiengangs an der RWTH Aachen angepasste Anregungen, wie eine Strategie zur Einführung eines ePortfolio aussehen sollte.

Thomanns Studie zeigt aus unserer Sicht, wie wichtig es ist, Studierende nicht einfach weitgehend unkommentiert mit neuen didaktischen Elementen und/oder neuer Technik zu konfrontieren. Medien und Technik ändern sich schnell, tradierte kulturelle (Lern-)Gewohnheiten hingegen nur langsam. Umso wichtiger ist es daher, bei Einführung eines solchen innovativen Elementes wie Portfolios, das nicht einfach als bekannt vorausgesetzt werden darf, in verschiedenen flankierenden Maßnahmen darauf hinzuweisen, was die Idee eines Portfolios ist, welche Intention damit verfolgt wird und was der Mehrwert im Hinblick auf das eigene Lernen ist. Eine Möglichkeit, die auch im Modellstudiengang Medizin ursprünglich geplant, aber anscheinend nicht konsequent umgesetzt wurde, wäre, Mentoren als Ansprechpartner einzusetzen. Generell wichtig wäre es jedenfalls, den gesamten Prozess zu begleiten und nicht nur zu Beginn des Semesters einmalig auf die Portfolios und ihre Funktion hinzuweisen.

Letztlich wird es aber in vergleichbaren Szenarien darauf ankommen, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, die Lehre und die Lerngewohnheiten zu verändern, damit Studierende tatsächlich versuchen Kompetenzen zu entwickeln, statt wie so häufig in schier endlosen Klausurabfolgen ihren Credit Points nachzujagen. Portfolios können da nur ein Mosaikstein einer – hier sind wir ganz bei Gabi Reinmann – konsistenten Strategie sein.

Die Folien zum Vortrag von Frau Thomann können Sie hier anschauen und herunterladen.

Ringvorlesung “Soziale Netzwerke in Schule und Gesellschaft”

Nicht mehr brandneu, aber immer noch spannend und informativ für alle an eLearning Interessierten: die Ringvorlesung “Soziale Netzwerke in Schule und Gesellschaft” der Goethe Universität Frankfurt am Main. Logo ZLFDie Ringvorlesung fand im Wintersemester 2010/11 statt und wird gemeinsam veranstaltet vom Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Unterrichtsforschung (ZLF) und studium digitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe Universität. Die Vorlesung versammelt Vorträge zu Theorie und Praxis von sozialen Netzwerken und anderen Web-2.0-Anwendungen im Kontext von Lehren und Lernen. Worum dreht sich die noch junge Lerntheorie des Konnektivismus? Was sind mögliche Einsatzszenarien für Blogs? Was ist eigentlich eLearning 2.0? Was ist zum Thema Computer- und Internetsucht zu sagen? Logo studium digitaleDie Vorträge zu diesen und weiteren Themen sind als Videoaufzeichnungen auf den Seiten der Goethe Universität frei verfügbar.

Die Ringvorlesung ist auch organisatorisch interessant, bietet sie doch mehr als bloße Vorträge. Sie ist vielmehr eine Pflichtveranstaltung im Rahmen des Medienkompetenzzertifikats für Lehramtsstudierende der Goethe Universität, kann aber auch von anderen Interessierten besucht und teils als Wahlpflichtfach belegt werden. Aufkommende Fragen werden in begleitenden Tutorien diskutiert, in denen zudem Übungen angeboten werden und ein Werkstück angefertigt werden muss, mit dem die TeilnehmerInnen die praktische und fachdidaktische Mediennutzung im Unterricht dokumentieren.

Lesenswert: Studientext “Didaktisches Design”

Gabi Reinmann - Studientext "Didaktisches Design"Gabi Reinmann hat im April 2011 eine aktualisierte Version ihres empfehlenswerten Studientextes Didaktisches Design ins Netz gestellt. Frau Reinmann ist Professorin für Lehren und Lernen mit Medien an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München. Daneben führt sie das lesenswerte Blog e-Denkarium, in dem sie Fundstücke, Ideen, Erfahrungen und aktuelle, auch kritische Überlegungen (nicht nur) zum Thema Lehren und Lernen sammelt. In ihrem Studientext gibt sie einen klar strukturierten, einfach zu lesenden Überblick über didaktisches Design. Sie erläutert darin lehrzielbasierte Strategien zur Gestaltung von Lernangeboten, Prinzipien des Material- und Aufgabendesigns sowie lerntheoretische Grundlagen. Damit beleuchtet sie sowohl die materiale als auch die prozessuale Seite des Lehrens. Trotz einer Länge von über 150 Seiten fassen die einzelnen Kapitel den umfangreichen Stoff knapp und präzise zusammen und sind auch für Neueinsteiger leicht zu verstehen. Der Studientext steht unter einer Creative-Commons-Lizenz als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

“Donnie Barko” – ein WBT von MATSE-Auszubildenden erklärt Schülern Barcodes

Donnie Barko - EinstiegsseiteWozu dient ein Barcode? Wie ist er aufgebaut? Wie berechnet man die Prüfziffer? “Donnie Barko” weiß es. Donnie ist die Leitfigur, die durch das gleichnamige Web Based Training führt. Ein Strichmännchen, das Schülern der 8./9. Klasse erklärt, was die Striche bedeuten sollen, die man im Supermarkt auf allen Produkten findet. Die Idee dazu hatten Angelika Pauli und Claudia Vonhasselt. Die beiden studieren im Rahmen der Ausbildung zu Mathematisch-technischen Software-Entwicklerinnen das Fach Scientific Programming (B.Sc.) an der FH Jülich. Im Wintersemester 2010/11 haben Sie am CiL die Vorlesung “Einführung in die Mediendidaktik” belegt und sich mit Lerntheorien, Instruktionsdesign und einem beispielhaften Entwicklungsprozess für eLearning-Software beschäftigt. Da erst die eigene Praxis lehrt, wie schwierig es sein kann, die Theorie in die Tat umzusetzen, sollten die Teilnehmer/innen der Veranstaltung in Zweiergruppen und auf Basis des Gelernten selbst ein Web Based Training entwickeln. Natürlich lässt sich im Rahmen einer Veranstaltung mit 3 SWS keine professionelle Lerneinheit entwickeln. Aber auch im kleineren Rahmen wurde schnell deutlich, wie aufwendig der Entwicklungsprozess ist, wie gute Ideen an der Klippe technische Umsetzbarkeit zerschellen können und wie am Ende dennoch ein gutes Produkt herausspringen kann.

Donnie Barko - InformationspräsentationUm die Umsetzung zu erleichtern, wurde den Teilnehmer/innen ein Orientierungsrahmen vorgegeben. Adressaten des WBT waren die Schülerinnen und Schüler, die das Schülerlabor InfoSphere besuchen. Als mögliche Themen standen bspw. Barcodes, Berechnung des kürzesten Wegs mit dem Dijkstra-Algorithmus oder Reise ins Innere des PCs zur Auswahl. Umgesetzt werden sollte die Lerneinheit schließlich mit dem Rapid-eLearning-Werkzeug Adobe Captivate. Diese Software ähnelt in ihren Grundzügen Microsofts PowerPoint. Man erstellt Folien, kann aber anders als bei PowerPoint auf einer Timeline verschiedene Medien, Tests, Navigationsbuttons, Übergänge, Animationen, Widgets sowie Inhaltsübersichten einfügen. Für die Auslieferung erstellt Captivate aus den Folien eine Flash-Datei, die im Browser abgespielt werden kann.

Nach Auswahl des Themas sollten die Teilnehmer/innen eine Zielgruppen- und eine Inhaltsanalyse durchführen. In der darauf aufbauenden Konzeptionsphase sollten sie Lernziele definieren, Struktur, Navigationsdesign und Layout entwerfen und – beispielhaft für einige Seiten – in einem Drehbuch detailliert festhalten, welche Inhalte und Medien später auf den einzelnen Seiten erscheinen sollten. Der – im Rahmen der Veranstaltung – letzte Schritt war die Produktion der Lerneinheit mit Captivate. Zu jedem Teilschritt gab es zudem ausführliches Feedback durch die anderen Teilnehmer/innen und den Dozenten.

Donnie Barko - Testaufgabe zum ÜbenDas fertige Programm “Donnie Barko” nun ist in drei Kapitel aufgeteilt: Wofür werden Barcodes genutzt? Wo werden sie eingesetzt? Wie funktionieren sie? Zunächst werden Informationen präsentiert, anschließend folgen Fragen, mit denen die Lernenden prüfen können, ob sie die Informationen verstanden haben. Am Ende folgt ein Abschlusstest. Wer besteht, bekommt außerdem ein Zertifikat. Die Schüler/innen können frei wählen, wo sie beginnen und wo sie die Bearbeitung der Lerneinheit fortsetzen möchten. Die Sektionen “Wissen” und “Üben” lassen sich auch separat ansteuern. Begleitet werden die Schüler/innen von der Leitfigur Donnie Barko, der hilfreiche Tipps und Feedback gibt.

Donnie Barko - AbschlusstestDie größten Schwierigkeiten bei der Entwicklung bereitete die Software Captivate, mit der sich viele didaktische Ideen nicht wie gewünscht umsetzen ließen und die eine hohe Zahl an zeitintensiven Überarbeitungen nötig machte. Das fertige Lernprogramm blieb daher deutlich konventioneller als ursprünglich beabsichtigt. Entscheidend ist aber, dass die Teilnehmer/innen durch ihre eigene Aktivität erfahren konnten, wo Schwierigkeiten lauern, wie man ihnen begegnen kann und wie anspruchsvoll und aufwendig die Konzeption und Produktion von Lernmaterialien und -programmen insgesamt ist. Das bestätigten die Teilnehmer/innen durch ihr weitgehend positives Feedback zur Veranstaltung. Dennoch kann die Vorlesung in verschiedenen Punkten verbessert werden. So lassen sich vor allem die theoretischen Grundlagen straffen, um der praktischen Arbeit mehr Raum zu gewähren und den Zeitdruck auf die Teilnehmer/innen zu mindern. Zudem wird die praktische Umsetzung früher beginnen, um mehr Zeit zu schaffen für die Lösung von Problemen, die bei der Produktion auftauchen.

Mediendidaktische Modelle der Uni Graz

Zum neuen Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute!

Zudem haben wir wieder einen Lektüretipp. Die Universität Graz sammelt didaktische Modelle und Good Practice Beispiele für den Einsatz neuer Medien in der Lehre und stellt diese online zur Verfügung. Verschiedene Zugänge über Kriterien, wie z.B. Kompetenzen, Lernformen oder Studienrichtungen, erleichtern die Suche nach geeigneten Modellen für die eigene Veranstaltung. Laut der Januarausgabe des fnm-austria-Newsletter besteht die Möglichkeit, mitzumachen:

“Die Modellsammlung wird inhaltlich und redaktionell an der Universität Graz betreut und ausgebaut, steht jedoch Lehrenden aller Hochschulen offen und soll auch erweitert werden. So sind seit 2007 Lehrende der Fachhochschule CAMPUS02 mit ihren Modellen vertreten. Sie können jederzeit Ihre in der Lehre eingesetzten und erprobten Methoden aus Studium und Lehre bzw. Erfahrungen zu Methoden aus der Modell-sammlung beisteuern. Dazu laden Sie sich das Formular „Methodenbeschreibung“ von der Webseite der Mediendidaktischen Modellsammlung und senden es ausgefüllt an die angegebene E-Mailadresse. Die Methode wird dann für die Darstellung auf GAMS aufbereitet und nach kurzer Rücksprache in GAMS veröffentlicht.”

Weitere Informationen finden Sie unter http://gams.uni-graz.at/mdm.

Leseempfehlungen zu L²P, Übungsbetrieb, eLearning-Didaktik und Zugriffsstatistiken

Die neuesten Beiträge des eLearning-Blogs der Philosophischen Fakultät sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Andreas Braun, Lehrbeauftragter und Mitarbeiter des L²P Teams des Instituts für Soziologie, stellte mitte vergangener Woche in seinem Beitrag “L²P-Übungsbetrieb für Geistes- und Sozialwissenschaften” Szenarien und Vorteile der Nutzung des L²P-Übungsbetrieb vor, die auch außerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften von Interesse sind.

Am Montag verwies dann Christoph Wenzel, Ansprechpartner der Koordinationsstelle E-Learning an der Philosophischen Fakultät, auf ausführliche Handreichungen zu “Didaktischen Modellen des E-Learnings“, die von Lars Bücken vom Lehrerbildungszentrum der RWTH freundlichweise für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden.

Den neuesten Beitrag verfasste gestern Andres Leißner, der am 28.10. Teilnehmer der CiL-Veranstaltung “Lernraum und Lernmaterial mit Hilfe von Zugriffsstatistiken beobachten, analysieren und angemessene Schlüsse ziehen” war. Er gibt eine guten, ausführlichen Überblick und auch kritische Hintergrundinformationen zum aktuellen Stand der neuen “Zugriffststatistiken in L²P“. Ebenfalls sehr lesenswert!

LearnTec 2009: Messe und Kongress in Karlsruhe

Vom 3.-5- Februar findet in Karlsruhe die LearnTec - 17. internationaler Kongress & Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie – statt. Unter dem Motto “Bildung ist Nährboden für die Zukunft” haben Sie die Möglichkeit drei Tage lang in Austellungen, Demonstrationen, Vorträgen Workshops und Diskussionsrunden wissenswerte, interessante Themen und Trends der Gebiete eLearning, Didaktik, Best Practice und Wissensmanagement sowie neue Technologien zu sehen und kennen zu lernen (vollständiges Programm des Kongresses). Empfehlenswert ist bereits jetzt schon ein Blick in das ausführliche Glossar, in welchem zahlreiche Begriffe aus dem Bereich eLearning erklärt werden. Für Studierende kostet die Drei-Tages-Karte für Messe und Kongress 115,00€, für andere Hochschulangehörige 270,00€ (mehr zu den Kosten).

Auch 2009 präsentieren wir Ihnen auf der LEARNTEC die Zukunft des Lernens sowie die aktuellen E-Learning Lösungen für den Einsatz in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Bildungseinrichtung. Neueinsteiger und Experten für E-Learning und Wissensmanagement finden hier die passenden Produkte, Anwendungen und Dienstleistungen für Ihren individuellen Bedarf. (LearnTec)