Elektronische Selbsttests

Die elektronischen Selbsttests in L²P werden mit dem Quizmodul der Lernplattform Moodle durchgeführt. Dieses Modul wird mit einem Single Sign-On so in L²P integriert, dass Studierende direkt aus dem Lernraum darauf zugreifen können, ohne sich nochmals am System anzumelden.

Abb. 1: Beispielfrage eTests (Multiple Choice)
Abb. 1: Beispielfrage eTests (Multiple Choice)

Das eTest-Modul bietet eine Reihe von Aufgabentypen geschlossener, halboffener und offener Form. Zu den geschlossenen Fragetypen zählen: Single/Multiple Choice, Zuordnung, Lückentext mit Single-Choice-Lücke, Entscheidungsfrage, berechnete Multiple Choice-Frage; zu den halboffenen Aufgabentypen zählen: Kurzantwort, numerische Frage, Berechnungsfrage, Lückentext mit Kurzantwort- und/oder numerischer Lücke; den offenen Aufgabentyp bilden Essayfragen. Anders als die geschlossenen und halboffenen Aufgabentypen sind diese jedoch nicht automatisch durch das System auswertbar. Sie müssen manuell korrigiert werden.

Über Plugins sind zusätzlich zu den hier genannten Standardformen weitere Aufgabentypen integrierbar, bspw. Markierungsaufgaben mit Drag&Drop-Markern. Geplant ist zudem die Freischaltung des Plugins für das Autorenwerkzeug Respondus. Respondus erleichtert das Erstellen der eTests, indem bspw. Fragen als MS-Word-Datei erstellt und über das Tool nach Moodle importiert werden können.

Ein wesentlicher Einsatzzweck von eTests ist, als formative Assessment-Methode das kontinuierliche Arbeiten der Studierenden zu fördern. Die Studierenden haben zusätzliche Übungsmöglichkeiten,  erhalten umgehendes Feedback zu ihren Aufgabenlösungen, können selbständig Wissenslücken diagnostizieren und so ihren Lernstand überprüfen.

Abb. 2: Ergebnisliste
Abb. 2: Ergebnisliste

Insbesondere bei der Prüfungsvorbereitung können eTests als Übungsmöglichkeit den Studierenden mehr Sicherheit geben. Dabei sollten in den Übungstests ähnliche Aufgabentypen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad wie in der Prüfung verwendet werden, um die in der Prüfung gestellten Anforderung transparent zu machen. Die Studierenden können sich dann bereits an die Aufgabenform gewöhnen. Falls später auch ein elektronisches Prüfungssystem eingesetzt wird,  sollten die Studierenden idealerweise dann auch Übungen mit dem späteren Prüfungssystem machen können, um sich an dessen Bedienung zu gewöhnen. Eine entsprechende Anbindung an L²P wird dann vorgenommen, wenn eine RWTH-weite Entscheidung für elektronische Prüfungen gefallen ist.

Auch die Dozierenden profitieren von eTests, indem sie einen Einblick in den tatsächlichen Wissensstand der Studierenden gewinnen. Sie können so zeitnah auf Verständnisschwierigkeiten und Wissenslücken reagieren und ihre Lehre entsprechend anpassen.

Letzte Änderung: 21.11.2013

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