E-Learning und Urheberrecht

Erstellt am: 06.04.2016

Sie sind unsicher, ob und in welcher Weise Sie Ihren Studierenden urheberrechtlich geschützte Materialien oder Auszüge daraus zugänglich machen dürfen? Dann schauen Sie sich doch einmal das folgende Video von Prof. Dr. Michael Beurskens an. Darin fasst der Urheberrechtsexperte vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einige zentrale Aspekte zu Urheberrecht und E-Learning im Hochschulbereich gut verständlich zusammen.

Eine ausführliche Einführung in die Thematik gab Prof. Beurskens 2015 im Rahmen des Lunch Lehre und einer daran anschließenden Schulung aus dem ExAcT-Qualifizierungsprogramm. Die hierbei besprochenen Materialien mit den einschlägigen Bestimmungen und ihrer Erläuterung sind in Form eines Merkblatts allen Blended Learning-Ansprechpersonen der Hochschule zur Verfügung gestellt worden.

In L²P steht Ihnen im Übrigen das Literaturmodul zur Verfügung, um einen digitalen Semesterapparat mit Auszügen aus Forschungsliteratur zusammenzustellen. Sie können darin eine Literaturliste pflegen und per Knopfdruck die Universitätsbibliothek beauftragen, den gewünschten Titel als PDF-Dokument bereitzustellen. Die Bibliothek prüft dann, ob eine Digitalisierung urheberrechtlich in Ordnung ist, digitalisiert den gewünschten Titel bzw. Auszüge daraus als PDF und führt die anfallenden Gebühren ab. Sollte es ein digitales Angebot des Verlages geben, erstellt die Bibliothek kein PDF, sondern verlinkt – sofern das Angebot lizenziert wurde – auf das entsprechende Angebot. Eine Anleitung zum Literaturmodul finden Sie hier.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: April 6, 2016 at 8:24 am
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Blended Learning mit L²P – Teil 9: Mediendateien verwalten

Erstellt am: 04.04.2016

In Teil neun der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir die Medienbibliothek. Darin können Lernraum-Manager Bild-, Audio- und Videodateien an zentraler Stelle verwalten.

Mediendateien lassen sich in der Hochschullehre vielseitig einsetzen, von diversen Bildformaten über Audiodateien mit Aussprachebeispielen für den Sprachunterricht bis hin zu Vorlesungsaufzeichnungen, Flipped-Classroom-Videos oder Lehrvideos, die beispielsweise Aufbau und Durchführung eines Experiments zeigen. In L²P verwalten Sie diese Dateien am besten in der Medienbibliothek, zumal sich Videos hier mit einem integrierten Player direkt auf der Seite abspielen lassen. Um welchen Medientyp es sich bei einer Datei handelt, erkennen Sie in der Übersicht an dem kleinen Symbol vor dem Vorschaubild.

medienbibliothek übersicht

Bild- und Audiodateien können Sie einfach in der Medienbibliothek hochladen. Für Videodateien hingegen stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung: hochladen, verlinken und einbetten. Aufgrund des begrenzten Speicherplatzes pro Lernraum (4 GB, erweiterbar auf max. 10 GB), der Größenbeschränkung für einzelne Dateien (max. 250 MB) und der nicht für alle Endgeräte optimalen Abspieloptionen empfehlen wir Videos aus Streaming-Plattformen wie YouTube, Vimeo o.Ä. einzubetten. Beim Abspielen der Videos in L²P stellt YouTube dann ein zum Endgerät passendes Format bereit, so dass die Videos für die Studierenden ohne Umwege nutzbar sind.

medienbibliothek videoplayer

Abspielansicht für Videos in der Medienbibliothek

Beachten Sie jedoch beim Hochladen eines Videos auf eine weltweit verfügbare Streaming-Plattform wie YouTube die Beschränkungen des Urheberrechts! Eine RWTH-interne Streaming-Lösung existiert aktuell nicht, wird von den zuständigen Stellen jedoch diskutiert.

Weitere Informationen zu der Medienbibliothek mit einer detaillierten Anleitung zum Bereitstellen der verschiedenen Dateitypen finden Sie hier.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: April 4, 2016 at 7:50 am
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Prüfungsergebnisse datenschutzkonform veröffentlichen mit L²P

Erstellt am: 18.02.2016

Mit dem neuen Modul Prüfungsergebnisse bietet Ihnen L²P ab sofort die Möglichkeit, Prüfungsergebnisse datenschutzkonform bekanntzugeben. Manager sehen darin alle Ergebnisse, die Studierenden jeweils nur ihre eigenen Ergebnisse (Noten und optional Punkte). Für Betreuer ist das Modul nicht sichtbar.

pruefungsergebnisse managersicht

Abb. 1: Managersicht

Abb. 1:

Abb. 2: Studierendensicht

Als Ergänzung zu den Noten können Manager das Notenschema mit den Punktegrenzen hinterlegen und automatisch generierte Grafiken mit der Notenverteilung anzeigen. Notenschema und Notenverteilung sind für die Studierenden ebenfalls sichtbar.

pruefungsergebnisse notenverteilung

Abb. 2: Notenverteilung

Veröffentlichungsoptionen

Das Modul bietet Ihnen zwei Optionen, die Ergebnisse zu verwalten und zu veröffentlichen. In beiden Fällen bilden die Prüfungslisten, die aus HISPOS im CSV-Format exportiert werden können, die Grundlage.

Bei Option 1 importieren Sie die Prüfungsliste noch ohne Noten nach L²P und verwalten danach die vorläufigen Ergebnisse direkt online in L²P. Dort tragen Sie die Noten ein und ergänzen optional die erreichte Punktzahl für einzelne Aufgaben und/oder die Gesamtpunktzahl. Nach Klausureinsicht und Aktualisierung der Ergebnisse in L²P exportieren Sie die Daten als CSV-Datei. Mit dieser melden Sie die finalen Noten in HISPOS.

Bei Option 2 verwalten Sie die Ergebnisse (Noten und optional Punkte) zunächst in der CSV-Datei aus HISPOS und importieren die Daten erst danach zur Bekanntgabe der Ergebnisse nach L²P. In der Klausureinsicht aktualisieren Sie die Daten in der CSV-Datei und importieren diese schließlich zur Meldung der finalen Noten nach HISPOS.

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Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: Februar 18, 2016 at 8:44 am
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Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

Erstellt am: 25.01.2016

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

Beispiele für Nutzung der L²P-APIEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

Drittsysteme

drittsysteme in l2pAuch bei der Drittsystemintegration wird die API für den Datenaustausch genutzt. In diesem Fall wird das Drittsystem über eine iFrame-Lösung in Ihre Lernräume eingebunden und kann von den Studierenden dank Single Sign-On und OAuth ohne zusätzliche Authentifizierung direkt aus dem Lernraum heraus genutzt werden.

Die Grafik zeigt mit Dynexite, VISPA, WeScript, LFI-Moodle und Studycrowd – zu ergänzen wären die Moodle-basierten L²P-E-Tests – eine Reihe von Systemen, die an RWTH-Instituten betrieben und bereits in L²P integriert und in zahlreichen Veranstaltungen erfolgreich genutzt werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Systemen finden Sie hier.

Um das gewünschte Drittsystem in L²P zu integrieren, müssen Sie sich ebenfalls zunächst als Entwickler registrieren. Sie erhalten dann einen App-Schlüssel und ein Informationspaket zur Drittsystemintegration. Zusätzlich unterstützt Sie das CiL bei allen Schritten der Integration, bspw. mit Zugang zu einem Testsystem. Auch das Drittsystem muss abschließende vom Datenschutzbeauftragten der Hochschule geprüft werden, da Ihr System personenbezogene Nutzerdaten aus L²P verarbeitet.

Mehr Info

Weitere Informationen zur Nutzung der API für die Entwicklung eigener Anwendungen oder der Integration von Drittsystemen finden Sie hier.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: Januar 25, 2016 at 12:25 pm
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Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

Erstellt am: 17.12.2015

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

beispiel wiki-seite in l2p

Abb. 1: Beispiel einer Wiki-Seite in L²P

Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren. (mehr …)

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: Dezember 17, 2015 at 12:53 pm
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Blended Learning mit L²P – Teil 6: Übungsbetrieb

Erstellt am: 10.12.2015

Teil sechs der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit einem weiteren Assessment-Werkzeug: dem Übungsbetrieb. Anders als die elektronischen Selbsttests werden die Übungen hier nicht automatisch vom System korrigiert, sondern manuell von Tutorinnen und Tutoren oder den Lehrenden selbst.

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Abb. 1: Workflow im Übungsbetrieb

Manager_innen erstellen zunächst ein digitales Übungsblatt, das die Aufgaben für die Studierenden enthält. Es kann zeitgesteuert veröffentlicht werden und enthält eine Deadline.

Nach Veröffentlichung laden die Studierenden das Übungsblatt und die darin enthaltenen Aufgabendokumente herunter, erstellen einzeln oder als Gruppe eine Lösung und reichen diese wieder online im Übungsbetrieb ein. Sobald die Deadline erreicht ist, können keine neuen Lösungen eingereicht und bereits bestehende Lösungen nicht mehr bearbeitet werden.

Nun können Manager_innen oder Tutor_innen (= Rolle Betreuer) die Lösungen korrigieren und bewerten. Falls aggregierte Lernräume genutzt werden, lassen sich die Tutor_innen dabei ihren Tutorien zuordnen, so dass nur diejenigen Lösungen angezeigt werden, für die die Tutor_innen zuständig sind. Die erreichten Punkte, die bei Gruppenlösungen allen Gruppenmitgliedern gutgeschrieben werden, werden im Übungsbetrieb in eine Online-Korrektur eingetragen und optional Feedbackdokumente angehangen. Sobald alle Korrekturen zu einem Übungsblatt erstellt sind, müssen die Korrekturen noch freigegeben werden, damit die Studierenden die Punkte und Feedbackdokumente sehen können. Optional kann auch eine Musterlösung zeitgesteuert verfügbar gemacht werden. Die Ergebnisse können später als CSV-Datei exportiert werden.

Auch Szenarien mit Übungsabgaben auf Papier lassen sich in Kombination mit dem Gradebook-Prototypen abbilden. In diesen Fällen wird der Übungsbetrieb lediglich zur zeitgesteuerten Publikation der Aufgabendokumente genutzt. Nach Korrektur der auf Papier eingereichten Lösungsabgaben werden die erreichten Punkte direkt im Gradebook eingetragen oder können als CSV-Datei importiert werden. Alle Ergebnisse sind zudem exportierbar als CSV-Datei.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: Dezember 10, 2015 at 11:22 am
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Blended Learning mit L²P – Teil 5: Elektronische Selbsttests

Erstellt am: 04.12.2015

Teil fünf der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit elektronischen Selbsttests. Sie ermöglichen Feedback zum Lernstand der Studierenden und eignen sich gut zur Förderung kontinuierlichen Lernens.

Insgesamt gibt es drei Einsatzbereiche:

  • Diagnostische E-Tests: Sie dienen gerade am Anfang eines Semesters dazu, den Leistungsstand einer Gruppe zu bestimmen.
  • Formative E-Tests: Dies sind lernbegleitende, mit individuellem Feedback versehene Selbsttests, mit denen die Studierenden ihren Lernfortschritt kontinuierlich selbständig kontrollieren können. Der Wissensaufbau lässt sich so effektiv fördern. Die E-Tests in L²P zielen vor allem auf diesen Einsatzzweck.. Hiermit verwandt sind Szenarien, in denen E-Tests zur Prüfungszulassung oder zum Bonuspunkteerwerb eingesetzt werden.
  • Summative E-Tests: Sie werden am Ende eines Semesters zur Leistungsbewertung eingesetzt. Diese elektronischen Prüfungen sind mit der E-Testkomponente in L²P aus rechtlichen und technischen Gründen nicht möglich. Die RWTH stellt hierfür mit OPS jedoch ein separates, nicht an L²P gekoppeltes System bereit. Mehr Informationen zu elektronischen Prüfungen an der RWTH Aachen erhalten Sie in der Einrichtung Medien für die Lehre bei Herrn Mazdak Karami.
e-tests beispiel

Abb. 1: Beispiel für einen E-Test (Studierendensicht)

Die elektronischen Selbsttests in L²P nutzen das Quizmodul der Open-Source-Lernplattform Moodle, das in L²P integriert ist. Dieses Modul bietet einen großen Umfang an Aufgabentypen und Testeinstellungen, um den Leistungsstand und Lernfortschritt der Studierenden sichtbar zu machen.

Es sind sowohl geschlossene als auch halboffene Aufgabentypen möglich: Single/Multiple Choice, Wahr/falsch-Aufgaben, Zuordnung, Drag & Drop auf einem Bild, Kurzantwort, Numerische Aufgaben, Algebra, Berechnungen und Lückentexte. Dank verschiedener Plugins lässt sich das Angebot an Aufgabentypen noch erweitern.

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Abb. 2: Ergebnisanzeige (Managersicht)

Die Testeinstellungen erlauben u.a., die Tests zeitgesteuert zu öffnen und zu schließen und zusätzlich ein Zeitlimit für das Bearbeiten eines Testversuchs zu setzen. Es gibt verschiedene Bewertungsmodi (Bester Versuch, Durchschnitt, Letzter Versuch) und man kann einstellen, zu welchen Zeitpunkten den Studierenden welches Feedback angezeigt wird. Zufällige Anordnung der Lösungsoptionen, der Aufgaben selbst und die zufällige Auswahl der Aufgaben eines Tests bieten die Möglichkeit, Tests individueller zu machen und das „Abschreiben“ zu erschweren. Zudem können Sie ihre einmal angelegten Fragenkataloge ebenso wie fertig zusammengestellte E-Tests in andere Lernräume importieren, um Zeit zu sparen.

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Abb. 3: Statistische Auswertung I (Managersicht)

In Abb. 1 weiter oben sehen Sie ein Beispiel für einen E-Test aus Perspektive der Studierenden. Links oben können die Studierenden durch die Seiten mit den Aufgaben navigieren, darunter sehen sie, wie viel Zeit ihnen noch für diesen Testversuch bleibt. Rechts werden die Aufgaben und die pro Aufgabe erreichbaren Punkte angezeigt. Jede Frage kann markiert und für eine spätere Bearbeitung zurückgestellt werden.

e-tests statistik 2

Abb. 4: Statistische Auswertung II (Managersicht)

Dozierende sehen die Ergebnisse der Studierenden in einer detaillierten Übersicht (s. Abb. 2). Sie können sich zudem die Testversuche oder einzelne Antworten noch einmal ansehen, diese kommentieren und die vergebene Punktzahl gegebenenfalls überschreiben. Eine zusätzliche Ansicht (s. Abb. 3, 4) liefert umfangreiche statistische Werte (Durchschnitt, Median, Standardabweichung, Häufigkeit der gegebenen Antworten, Schiefe der Punkteverteilung etc.), mit denen sich die Qualität der gestellten Aufgaben analysieren lässt. Das erleichtert die Evaluierung der Aufgaben und ihre sukzessive Verbesserung für Folgedurchläufe.

Wie immer finden Sie mehr Informationen in den L²P-Tutorials. In diesem Fall innerhalb des Bereichs Assessment. Eine vollständige Dokumentation zu dem Quizmodul finden Sie auf den Moodle-Seiten.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: Dezember 4, 2015 at 10:59 am
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CiL-Workshop zu semesterunabhängigen und anonym zugänglichen L²P-Lernräumen

Erstellt am: 18.11.2015

Auf Einladung des CiL versammelten sich am 5. November 2015 die Blended Learning-Ansprechpartner_innen der Fakultäten und Vertreter_innen der Fachschaften zu einem Workshop zu semesterübergreifenden und anonym zugänglichen Lernräumen in L²P. Anlass für den Workshop war der bereits häufiger von L²P-Nutzer_innen an das CiL herangetragene Wunsch nach Lernräumen ohne Semesterbindung sowie nach der Möglichkeit, z.B. Lernmaterialien im Sinne einer besseren Sichtbarkeit der Lehre einem weltweiten Publikum ohne den üblichen L²P-Login zugänglich zu machen.

semesterunabhaengige lernraeume

Abb. 1: Offene Fragen zu semesterunabhängigen L²P-Lernräumen

Der Leiter des CiL, Prof. Dr. Ulrik Schroeder, erläuterte den Teilnehmer_innen in einer einführenden Präsentation die bisherigen Überlegungen und welche Ebenen bei der Umsetzung semesterunabhängiger und (in Teilen) weltweit zugänglicher Lernräume zu berücksichtigen sind. So ist eine für die semesterunabhängigen Lernräume zu klärende Frage, ob es wie bei den Standardlernräumen eine Anbindung an CAMPUS gibt, die sowohl das Anlegen von Lernräumen als auch das Buchen von Teilnehmer_innen beeinflusst. Bei den anonym zugänglichen Lernräumen ist zu klären, welche Bereiche eines Lernraums für weltweiten Zugriff geöffnet werden können und sollen.

Anschließend hatten die Teilnehmer_innen Gelegenheit, ihre Anwendungsszenarien, Ideen und Wünsche zu erläutern. Dieser Austausch sollte dabei helfen, ein besseres Bild über die bestehenden Anforderungen zu gewinnen, um passende Lösungen zu entwickeln. Dabei zeigte sich im Verlaufe des Workshops, dass mehr Bedarf nach semesterunabhängigen als nach (teilweise) anonym zugänglichen Lernräumen besteht. Hier reicht es aus, Manager_innen die Option zu bieten, die Bereiche Lernmaterialien, Kursinfo, Hyperlinks und Medienbibliothek über die Lernraumeinstellungen zu öffnen. Als Zwischenstufe zwischen Beschränkung auf angemeldete Teilnehmer_innen und weltweitem Zugriff ist zudem möglich, die genannten Bereiche L²P-öffentlich zu machen, d.h. die dort eingestellten Materialien sind allen Inhaber_innen einer TIM-Kennung zugänglich.

Bei den semesterunabhängigen Lernräumen ergaben sich verschiedene Szenarien:

  • Mehrsemestrige Veranstaltungen wie das Praktische Jahr in der Medizin
  • Lernräume für Austausch zwischen Kommissions-/Ausschussmitgliedern, zwischen Lehrenden eines Fachbereichs oder zwischen Vertreter_innen der Fachschaften etc.
  • Lernräume für ganze Studiengänge mit Informationen zu wissenschaftlichem Arbeiten
  • Betreuung von Abschlussarbeiten
  • Betreuung von Erstsemester_innen
  • Vorkurse

Aus der Diskussion der Szenarien ergab sich neben der längeren Lebensdauer als die wichtigste Anforderung, neben den Inhalten auch die Teilnehmer_innen einfach von einem Lernraum in einen anderen kopieren zu können, um die Verwaltung der semesterunabhängigen Lernräume zu vereinfachen. Das CiL hat die Anforderungen aufgenommen und arbeitet an der Umsetzung bis zum SS 2016.

Sollten Sie Ideen für zusätzliche Szenarien haben, teilen Sie uns diese einfach per E-Mail an Herrn Harald Jakobs mit. Die Präsentationsfolien zum einleitenden Vortrag finden Sie hier: Workshop semesterunabhängige Lernräume WS 2015-16.

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: November 18, 2015 at 3:47 pm
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Blended Learning mit L²P – Teil 4: Lernräume aggregieren

Erstellt am:

Teil vier der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der Möglichkeit Lernräume zu aggregieren. Damit ist gemeint, dass mehrere Lernräume hierarchisch so miteinander verbunden werden, dass nur ein sogenannter Oberlernraum sichtbar bleibt, die davon abhängigen Unterlernräume hingegen unsichtbar sind (s. Abb. 1). Ein Oberlernraum könnte bspw. eine Vorlesung sein, die Unterlernräume Übungsgruppen.

aggregation struktur

Abb. 1: Struktur einer Aggregation

Alle Aktivitäten wie Materialien hochladen, Ankündigungen und E-Mails verfassen oder Übungsblätter bereitstellen werden im Oberlernraum ausgeführt. Auch Termine und Teilnehmer werden ausschließlich im Oberlernraum verwaltet. Die Unterlernräume dienen lediglich dazu, die Herkunft der Studierenden anzuzeigen. So legt man in Campus Anmeldeverfahren fest, die die Studierenden auf die Unterlernräume verteilen. Die Teilnehmerliste im Oberlernraum differenziert dann die Studierenden nach Ihrer Herkunft aus einem der Unterlernräume.

Umgekehrt sehen die Studierenden im Kalender des Oberlernraums bzw. in der Terminübersicht auf der Kursinfoseite nur die Termine des Oberlernraums und desjenigen Unterlernraums, für den sie angemeldet sind, also bspw. der Übungsgruppe, der sie zugehören. So bleibt die Übersichtlichkeit gewahrt. (mehr …)

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: November 18, 2015 at 8:50 am
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Wanted: Der neue Steckbrief im L²P

Erstellt am: 12.11.2015

Das EMU-Team (ErwartungsManagement @ RWTH Aachen University) ist ein Studierendenprojekt, das die Erwartungen der Dozierenden mit denen der Studierenden abstimmt.  Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem CiL ein Instrument zur Verbesserung der Lehre entwickelt: Der Steckbrief in L²P.

steckbrief l2pDer Steckbrief informiert über eine spezifische Veranstaltung, indem er einzelne Aspekte, wie Informationen über Dozierende, Ansprechpartner_innen, organisatorische Aspekte, Themen, E-Test und Serious Games, Hinweise zu Lernstrategien etc., zusammenfasst.

(mehr …)

Verfasst von: Harald Jakobs
Geändert: November 12, 2015 at 1:17 pm
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